Ideen und Tipps

Heute ist Muttertag: Mit diesen Geschenken liegen Sie richtig

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Am 8. Mai ist heuer Muttertag.

München - Heute ist Muttertag! Viele fragen sich jedes Jahr aufs neue, mit welchem Geschenk sie ihrer Mama die größte Freude machen könnten. Wir haben die Antworten - und 4 x 5 Geschenkideen für Sie zusammengestellt.

Was schenke ich? Diese Frage stellen sich Millionen Menschen jeden Tag. Und oft ist es schon schwierig, ein passendes Geschenk zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zur Hochzeit zu finden - geschweige denn zum Muttertag. Der steht jedes Jahr im Mai an. Viele verdanken ihrer Mama sehr viel - vor allem und in erster Linie natürlich das Leben. Im Alltag geht das oft etwas unter und deswegen wollen viele Menschen gerade am Muttertag zum Ausdruck bringen, wie viel ihnen ihre Mama bedeutet. Hinzu kommt, dass einen kaum jemand so gut kennt wie die eigene Mutter. Sie durchschaut herzlose Geschenke oder Last-Minute-Käufe deshalb oft sofort.

Die Problematik mit den Geschenken haben natürlich auch all jene erkannt, die etwas verkaufen wollen. Wenn man deshalb im Internet nach Geschenk-Ideen für den Muttertag sucht, bekommt man oft die immer gleichen Vorschläge - und das zum Teil von sehr werblichen Seiten. Das hilft natürlich nicht wirklich weiter. Wir haben uns für Sie deshalb mal einen Überblick verschafft und präsentieren 4 x 5 Geschenk-Ideen zum Muttertag sowie einige Tipps und ein Fazit.

Geschenke zum Muttertag - die Klassiker:

  • Blumen: Zum Muttertag Blumen zu schenken, ist nicht sonderlich geistreich, aber natürlich der Klassiker schlechthin. Es gibt wenig Frauen, die sich nicht über Blumen freuen - auch an anderen Tagen im Jahr. Selbst Müttern, die mit Schnittblumen ein Problem haben (zu vergänglich/Geldverschwendung/etc.), kann man mit einer besonderen Pflanze meistens eine Freude machen. Wer sich für einen Strauß entscheidet, ist mit gelben Rosen gut beraten. Sie drücken Dankbarkeit aus und stehen gleichzeitig für Glück und Freude. Außerdem werden Orchideen, Gerbera und Lilien gerne genommen. Ihre Botschaft: Bewunderung, Zuneigung, Freude, Respekt, Liebe und Schönheit.
  • Schmuck: Vielleicht steht Mutti ja besonders auf einen bestimmten Schmuck-Designer, hat schon lange einen Blick auf diese ganz besonders zauberhaften Ohrringe oder den Ring mit dem wunderschönen Stein geworfen. Am Muttertag können außerdem Schmuckstücke sehr gut ankommen, die zum Beispiel ein Pendant haben - also ein Gegenstück, das dann vom Schenkenden auch getragen wird. Schmuck also, der einen verbindet. Ehrlicherweise muss man an dieser Stelle anmerken, dass Schmuck als Geschenk zwar ein Klassiker, aber auch eher teuer bis sehr teuer ist. Nicht jeder kann und will sich das zu diesem Anlass leisten. Und es ist auch nicht nötig. Schließlich gibt es genügend Alternativen.
  • Parfum: Zum Muttertag den Lieblingsduft schenken ist eine schöne Option. Vielleicht handelt es sich dabei sogar um ein Parfum, das nur schwer zu bekommen ist. Oder es gibt einen neuen Duft. Oder sogar einen von früher, der (wieder) auf dem Markt ist und den Sohn oder die Tochter an Kindheitsgerüche erinnert. Mit einer solchen oder ähnlichen Begründung - zum Beispiel in einer netten Karte (s.u.) - dürfte eigentlich jedes Mama-Herz schmelzen.
  • Einladung zum Essen/etwas zum Essen (z. B. Pralinen): Viele Mütter sind froh, wenn sie mal nicht selbst kochen müssen. Das weiß auch die Familie. Das Frühstück (am Bett) zum Muttertag versteht sich für viele von selbst. Meist wird Mami dann mittags oder abends nochmal schick zum Essen ausgeführt.  
  • Karte: Eine Karte zum Muttertag ist oft die Ergänzung zum obligatorischen Strauß Blumen. Man kann sie kaufen oder natürlich selber basteln. Wichtig ist aber weniger die Karte selbst, sondern natürlich ihr Inhalt. Ein Video, das zeigt, wie es gehen könnte macht deutlich: Es ist schön, aber oft auch sehr leicht, "Ich liebe dich" und "Danke" zu sagen. Berührend wird es dann, wenn man Worte findet, die darüber hinausgehen. Die Frage lautet deshalb: Wie würde ich meiner Mutter sagen, wie viel sie mir bedeutet, was ich in ihr sehe und wofür ich sie bewundere, wenn ich diese beiden Worte nicht benutzen darf?

Geschenke zum Muttertag - außergewöhnliche Ideen:

Es gibt natürlich auch Geschenke zum Muttertag, die nicht so richtig zum Anlass passen. Die irgendwie skurril sind. Und an die viele spontan wohl so gar nicht denken würden. Wir haben uns im Netz nach diesen ausgefallenen Ideen umgeschaut.

  • Ist die Mama zufällig Irland-Fan, gibt es eine ganz besonders skurrile Geschenk-Idee: Im Internet kann man ihr nämlich einfach einen irischen Landtitel kaufen. Wahlweise könnte sich die Mutter danach den Zusatz Irish Lady of Strandhill oder Irish Lady of Roscommon auf ihre Visitenkarten drucken lassen, jeweils für schlappe 49,90 Euro. Auch eine Titelurkunde wird mitgeschickt. Wem das dann doch zu teuer ist, der kann auch nur einen Wappenstempel mit dem eingravierten Titel verschenken, inklusive Holzgriff und Stempelkissen kostet er nur 22,50 Euro.

  • Auch irgendwie völlig abgefahren klingt die Idee, der Mama ein Portrait der eigenen Stimme zu schenken. Wer sich dazu entscheidet, zeichnet ein Wort oder einen Satz von sich auf (zum Beispiel: "Ich wünsche dir alles Liebe zum Muttertag") und bekommt dann seine Stimme in Form einer Amplitude verewigt. Das sieht dann in etwa so aus wie Herztöne, die auf einem EKG sichtbar gemacht werden. Diese Amplitude wird auf eine Leinwand gedruckt und kann farblich gestaltet werden. Wem's gefällt...

  • Warum nicht einen Stern schenken beziehungsweise auf den Namen der Mutter taufen? Das geht zum Beispiel schon ab etwa 29 Euro (je nach Anbieter, Extras und Helligkeit des Sterns).
  • Schuhe: Es gibt wenige Frauen, die kein Faible für Schuhe haben. Die TOMS sind dennoch etwas ganz besonderes. Die Marke, deren Schuhe von argentinischen Espadrilles inspiriert wurden, hilft für jedes verkaufte Paar einem Kind in Not. Seit 2006 hat das US-Unternehmen nach eigenen Angaben über 35 Millionen Paar neue Schuhe an bedürftige Kinder gespendet. Auch die Produktion ist nachhaltig. Und das Wichtigste (neben der karitativen Komponente): Die Schuhe sind nicht nur stylisch, sondern auch bequem.
  • Ihre Mutter liebt Pflanzen, hat aber keinen grünen Daumen? Dann hilft ein kabelloser Pflanzen-Sensor. Der wird in den Blumentopf gesteckt und misst alle 15 Minuten die Lichtstärke, die Umgebungstemperatur, die Bodenfeuchtigkeit und den Düngerstand. Wenn die Pflanze etwas braucht - Wasser zum Beispiel oder einen helleren Platz - schlägt der Sensor via App Alarm (allerdings nur in Bluetooth-Reichweite). Hat die Mutter hingegen einen grünen Daumen, aber keine echte Möglichkeit, ihn auszuleben, empfiehlt sich eventuell ein Gemüsegarten zum Mieten. Dort sind bei der Übergabe bereits 20 verschiedene Gemüsesorten angepflanzt. Das ganze ist von Mai bis November möglich und kostet ab 199 Euro.

Geschenke zum Muttertag - Do-it-yourself-Ideen:

  • Foto-Geschenk: Ein Geschenk, bei dem Fotos im Mittelpunkt stehen, ist sehr persönlich. Denn als Kind muss man sich nicht nur Gedanken machen, welche Bilder der eigenen Mutter etwas bedeuten oder Freude machen, sondern diese auch noch finden beziehungsweise erst noch schießen. Dann müssen die Fotos natürlich noch in ein Album geklebt werden - am besten mit einer kleinen Anmerkung zu jedem Bild. Es gibt auch sogenannte Foto-Bäume. Daran kann man die Bilder aufhängen und bei Lust und Laune auf die Rückseite jeweils noch etwas zur Situation auf dem Foto dazuschreiben. Auch digitale Bilderrahmen mit einer besonderen Foto-Auswahl können gut ankommen - und es gibt sie inzwischen sogar schon als Schlüsselanhänger. Alternativ könnte man ein besonderes Foto von einem Künstler abzeichnen lassen - etwa als Bleistift-Skizze auf Papier oder als Gemälde auf Leinwand.
  • Video-Geschenk: Ein Video ist heutzutage schnell gedreht - mit dem Handy, dem Tablet oder der Digital-Kamera. Darin können zum Beispiel die Kinder und Enkel und vielleicht sogar Ur-Enkel ihre schönste Erinnerung mit Mami/Omi erzählen und sagen, warum sie einfach die beste (Groß-)Mutter auf der ganzen Welt ist. Schnitt-Programme gibt es meistens (zumindest für eine Probezeit) kostenlos zum Download.
  • Erinnerungen im Einmachglas: Ein großes Einmachglas mit 365 gefalteten Post-It-Zetteln ist ein perfektes Muttertags-Geschenk. Auf die Zettel schreibt man zum Beispiel Erinnerungen oder Anekdoten, besondere gemeinsame Erlebnisse, das liebste Gute-Nacht-Lied aus der Kindheit, Augenblicke oder Eigenschaften für die man seiner Mami für ewig dankbar sein wird oder die wichtigsten Sachen, die man von seiner Mutter lernen durfte. So kann sie jeden Tag einen Zettel aus dem Glas ziehen und erfährt ein Jahr lang Wertschätzung und Dankbarkeit.
  • Kuchen/Dinner: Eigentlich auch schon ein Klassiker - der selbstgebackene Kuchen. Wahlweise natürlich auch ein selbst gezaubertes Dinner oder zum Beispiel ein Drei-Gang-Mittagsmenü. Zum Kochen und Backen gehört immer auch eine Portion Liebe dazu - perfekt für den Muttertag. Das Aufräumen der Küche im Anschluss versteht sich natürlich von selbst.
  • Ein selbstgebastelter Gutschein eignet sich ebenfalls gut als Muttertagsgeschenk. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob man nun Zeit verschenkt (neben Gesundheit sowieso eines der wertvollsten Güter, die wir haben) und der Mama überlässt, wie sie diese nutzen möchte oder eine konkrete Sache anbietet (Garten vom Unkraut befreien, Putzen, Babysitten, gemeinsames Picknick, in der Adventszeit das Plätzchenbacken übernehmen, gemeinsamer Ausflug in ein Outlet-Village mit Shopping-Beratung durch die Tochter/den Sohn oder, oder, oder...).

Geschenke zum Muttertag - Ideen für den großen Geldbeutel:

  • Tickets fürs Konzert, Musical, Oper und Theater: Gemeinsame Erlebnisse verbinden. Bei einem Konzert, im Musical, in der Oper oder im Theater - vorausgesetzt die Mutter interessiert sich dafür - können wunderbare Erinnerungen entstehen, über die man noch Jahre später spricht. Das gilt natürlich auch für billigere gemeinsame Unternehmungen.
  • Wellness-Wochenende/Reise: Diverse aktuelle Umfragen belegen, dass Mütter sich am sehnlichsten einen Tag für sich wünschen - alleine, ohne Familie, vielleicht noch mit der besten Freundin. Das gilt vor allem für Mütter, deren Kinder noch kleiner sind. Auch andere Mamis freuen sich bestimmt über eine Auszeit vom Alltag, haben aber vielleicht weniger dagegen beziehungsweise freuen sich eventuell sogar, wenn die erwachsene Tochter mit zur Wellness-Behandlung geht. Mit einem Verwöhn-Tag im Spa, einer professionellen Massage, einem Besuch im Haman, Floating (Schwerelosigkeit im Salzwasserbecken erleben) oder einem Kurztrip nach London, Paris, Barcelona, Prag, Istanbul oder einer anderen interessanten Stadt kann man der Mutter bestimmt eine Freude machen - außer natürlich sie leidet unter Flugangst.
  • Schmuck (siehe auch oben bei Klassiker)
  • Mit Mama schick ausgehen, während zu Hause die Wohnung geputzt wird: Diese Idee funktioniert natürlich auch in anderer Kombination (z. B. Mama zur Wellness-Behandlung schicken, während daheim der komplette Haushalt auf Stand gebracht wird). Das schöne an diesem Geschenk ist, dass Mami zum Muttertag nicht nur verwöhnt wird, sondern am Ende des Tages noch eine schöne Überraschung erlebt.
  • Thermomix: Dieser Alleskönner ist sowohl für Koch-Muffel als auch für Hobby-Köche geeignet und erleichtert Müttern das Leben. Für schlappe 1000 Euro kocht und backt die Maschine quasi fast von alleine. Praktisch ist das Gerät auf jeden Fall, ein berührendes Geschenk sieht allerdings anders aus.

Muttertag - das sind die No-Gos:

  • Den Muttertag vergessen.
  • Sich selbst zum Muttertag bei Mami einladen und sie kochen und backen lassen.
  • Sich zum Muttertag ankündigen und dann kurzfristig und mit fadenscheinigen Gründen absagen.
  • Herzlose, oberflächliche Geschenke, die auf dem Weg zur Mutter quasi noch irgendwo am Straßenrand gekauft wurden.
  • Sexy Dessous - die haben am Muttertag nichts verloren.

Noch einige Tipps in Sachen Muttertags-Geschenk:

Jede zweite Mutter in Deutschland und Österreich ist wohl mit einem Blumenstrauß zum Muttertag zufrieden. Ansonsten freuen sie sich vor allem über eine Auszeit, zum Beispiel vom Kochen, von den Kindern, vom Haushalt, vom Alltag - kurz: vom Stress. Geschenke, bei denen die Frau auf die ein oder andere Weise verwöhnt wird, kommen deshalb generell sehr gut an. Aber auch Selbstgebasteltes oder Geschenke mit einem persönlichen Aspekt bedeuten Müttern viel.

Wie bei allen anderen Geschenken gilt auch am Muttertag: Zählt Kochen wirklich zu ihren Hobbys, dann freut sich Mami bestimmt über ein besonderes oder eben erst erschienenes Kochbuch oder ein nützliches Küchen-Gadget. Ist sie hingegen dankbar für jede Mahlzeit, für die sie nicht hinterm Herd stehen muss, kommt so ein Geschenk vermutlich nicht so gut an. Dieses Beispiel gilt eigentlich für alle Lebensbereiche. Ist die Mutter eher ein ängstlicher Typ, macht man ihr bestimmt keine Freude, wenn man sie mit einem Fallschirmsprung überrascht - und so weiter.

Muttertagsgeschenke müssen nicht teuer sein. Um so mehr kommt es darauf an, dass sich das (vielleicht schon erwachsene) Kind Gedanken macht, worüber sich Mami wirklich freuen würde. Vielleicht hängt eine Mutter an einem bestimmten Kindheitsfoto, das längst vergilbt ist und man macht ihr die größte Freude, indem man es professionell restaurieren lässt. Vielleicht hätte sie schon seit Längerem gerne diese eine bestimmte Handtasche oder einen besonders teuren Lippenstift, hat ihn sich bislang aber nicht gegönnt. Oft reicht aber auch einfach die Anerkennung ihrer Leistung als Mutter. Bestes Beispiel: Ein Sohn in den USA hat seine Mama mit einem sehr persönlichen und besonderen Blumen-Gruß zum Weinen gebracht. (Das Video wurde innerhalb von nur einer Woche knapp 6,5 Millionen Mal angesehen. Es handelt sich um eine Werbung eines Blumenlieferanten in den USA. Die Mutter und das Geschenk sind aber echt.)

Fazit: Letzten Endes kommt es vor allem auf die Geste an.

Fun-Facts zum Muttertag:

  • Wer hätte es gedacht? Am Muttertag macht der Blumenhandel sogar noch mehr Umsatz als am Valentinstag - oder jedem anderen Tag im Jahr. Im Schnitt geben die Deutschen am Muttertag rund 25 Euro für Blumen aus.
  • Der Blumenhandel hat sogar den Termin für den Muttertag festgelegt. Es ist jedes Jahr der 2. Sonntag im Mai.
  • Schon 250 Jahre vor Christus feierten die Römer eine Art Mutter-Festival. Die Feierlichkeiten, die stets im März stattfanden, hießen Hilaria und waren der Mutter-Göttin Kybele gewidmet. Sie dauerten drei Tage.
  • In den USA werden jedes Jahr rund 120 Millionen Muttertagskarten verschickt beziehungsweise übergeben.
  • Ebenfalls in den USA wurde 2014 errechnet, dass die Leistungen, die eine Mutter zu Hause erbringt, einen Wert von knapp 63.000 Dollar (umgerechnet rund 56.500 Euro) pro Jahr. So viel würde es durchschnittlich kosten, wenn man jemanden bezahlen müsste, um alle Arbeiten einer Mutter zu verrichten.
  • Im ehemaligen Jugoslawien wurden Mütter am Muttertag von ihren Kindern angebunden. Sie konnten sich nur befreien, indem sie ihren Kindern Süßigkeiten gaben.
  • Bei den alten Ägyptern galten Katzen als heilige Tiere. Und Bastet, die als Katzengöttin dargestellte Tochter des Sonnengottes Re, war für die Ägypter die Mutter aller Katzen auf der ganzen Welt.
  • In den allermeisten Sprachen beginnt das Wort für Mutter mit einem "M".

Warum gibt es den Muttertag eigentlich? Die wahre Geschichte:

So viel sei gleich vorab gesagt: Der Muttertag ist keine Erfindung der Blumenindustrie. Seinen Ursprung hat er in den USA. Dort setzte sich schon im Jahr 1865 eine Frau namens Ann Maria Reeves Jarvis für einen "Mothers Friendships Day" ein. Sie organisierte schon vorher Workshops, wo Frauen lernen konnten, wie man sich gut um seine Kinder kümmert. Im Gedenken an ihre Mutter begann im Jahr 1905 schließlich die Tochter, Anna Jarvis, sich für den "Muttertag" als anerkannten Feiertag einzusetzen. Ihre Kampagne war bald erfolgreich und einige Staaten führten den Muttertag ein. Der erste offizielle Muttertag wurde 1910 in West Virginia gefeiert. Woodrow Wilson, der 28. Präsident der USA, ließ den Muttertag 1914 zu einem landesweiten Feiertag zu Ehren aller Mütter ausrufen und legte ihn auf den zweiten Sonntag im Mai.

Über ihren Erfolg konnte sich Anna Jarvis allerdings nicht sehr lange freuen. Denn schon bald wurde der Muttertag stark kommerzialisiert. Vor allem Karten-Hersteller und natürlich die Blumenindustrie schlugen aus den Feierlichkeiten den größtmöglichen Profit. Das ging soweit, dass Jarvis irgendwann versuchte, den Muttertag wieder abschaffen zu lassen, was ihr nicht gelang. Bis zu ihrem Tod grämte sie sich, was aus der ursprünglichen Idee ihrer Mutter geworden war. Die eigentliche Intention war gewesen, dass Kinder ihren Müttern handgeschriebene Briefe schicken/überreichen und ihnen dadurch ihre Liebe und Dankbarkeit ausdrücken.

Heute ist der Muttertag eigentlich überall auf der Welt etabliert. Nach Deutschland kam er 1922/23. Damals bewarb ihn der  Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten mit der Aufschrift "Ehret die Mutter". Die Nazis verknüpften den Muttertag mit der Idee der "germanischen Herrenrasse". Sie sahen die Feierlichkeiten als Möglichkeit, Mütter als Volksheldinnen zu propangieren.

Schon lange bevor es den Muttertag gab wurden Mütter und die Mutterschaft aber bei den Griechen und Römern gefeiert - teilweise mit mehrtägigen Festivals, zum Beispiel zu Ehren der Göttinnen Rhea und Kybele.

Wie die Mama – berühmte Mütter und ihre Töchter

Ein Herz und eine Seele: Mutter Goldie Hawn (l.) und Tochter Kate Hudson sehen sich nicht nur optisch ähnlich, die beiden haben auch den gleichen Job, sie sind Schauspielerinnen, und verstehen sich gut. „Meine Mutter und ich sind uns tatsächlich unheimlich nahe“, gestand Kate Hudson mal in einem Interview mit dem SZ-Magazin. Und: „Sie ist meine beste Lehrerin.“

Die drei Middleton-Ladies: Pippa, ihre Schwester Kate, Frau von Prinz William, und Mama Carole. Immer wieder liest man, wie eng die Familienbande zwischen den Töchtern und der Mutter ist. Kate, so heißt es, will bei der Betreuung ihres Sohnes George und der gerade geborenen Tochter Charlotte am liebsten die eigene Mutter um sich haben – nur der vertraue sie voll.

Mamas Augapfel: In der Vergangenheit gab es nicht nur schöne Schlagzeilen über US-Schauspielerin Katie Holmes und ihre Tochter Suri. Aber eines lässt sich kaum bestreiten, nämlich dass Katie, die Ex-Frau von Hollywood-Star Tom Cruise, ihre Tochter wahnsinnig liebt. „Suri ist ein Geschenk!“, sagte sie jüngst in einem Interview mit dem „Hello!“-Magazin.

pie/pak

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