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Nach Absturz von Bergwand: So geht es Thomas Huber jetzt

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Dieses Foto hatte Huber am Donnerstag gepostet. Inzwischen steht er wieder.

Berchtesgaden - Nach seinem Absturz an einer Bergwand meldet sich Extrembergsteiger Thomas Huber ein zweites Mal auf Facebook zu Wort.

Extrembergsteiger Thomas Huber erholt sich nach seinem schweren Sturz. Viele Fans hatten ihm auf Facebook Genesungswünsche geschickt. Am Freitagvormittag antwortete der 49-Jährige in einem Post aus dem Krankenhaus: „Nach 12 Meter Absturz, viele Schutzengel, perfekter Versorgung und euerer Energie gehts wieder aufwärts. Euer Thomas." Dazu ein Bild, auf dem Huber bereits wieder steht.

Huber verlor wohl bei Filmaufnahmen an der Wand den Halt

Huber war am Dienstag im Berchtesgadener Raum am Brendlberg zwischen der Oberau und Scheffau verunglückt. Medienberichten zufolge war der 49-Jährige am Dienstag für Filmaufnahmen in einer Wand bei Berchtesgaden unterwegs, als er den Halt verlor und abstürzte. Er habe einen Schädelbruch erlitten und werde in Traunstein im Krankenhaus behandelt.

Bruder Alexander Huber hat das Unglück nicht vor Ort mitbekommen. Er weilt auf einer Expedition in Grönland. Zusammen haben sich die Brüder als "Huberbuam" weltweit einen Namen als Extrembergsteiger gemacht. Thomas Huber spielt nebenher in einer Band: Plastic Surgery Disaster. Für den 15. Juli war ein Auftritt in Berchtesgaden geplant. Nun heißt es von den Musikern: "Wir müssen das Konzert leider absagen. Tut uns leid, wir haben uns schon riesig drauf gefreut, aber da kann man leider nichts machen."

Thomas Hubers Leidenschaft: Speed-Klettern und Expeditionen

Die "Huberbuam" sind im Chiemgau aufgewachsen. Vater Thomas führte die beiden zum Klettern heran. Sein Sohn Thomas Huber entwickelte eine Leidenschaft und geht dieser nach - beim Speed-Klettern an steilen Hängen, Bergsteigen oder Expeditionen in extremen Regionen.

So waren die Sorgen kurz nach dem Unglück groß. Thomas Huber selbst konnte sie seinen Fans ein wenig nehmen, indem er am Donnerstag aus dem Krankenhaus auf Facebook postete: "Gegen all den Meldungen: mir gehts so weit gut...hatte 1000 Schutzengel." 

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