Wet-T-Shirt-Contest läuft in Wacken aus dem Ruder

Mehr Bilder sehen Sie in der Fotostrecke unten

Wacken - Heftig, heftig: Beim Metal-Großereignis Wacken ist nicht nur die Musik extrem - auch die Wettbewerbe sind es. Hier sehen Sie die Bilder vom Wet-T-Shirt-Contest, der zum Nackt-Contest wurde.

Schon am Tag vor der Eröffnung des "Wacken Open Air 2011" kam es zu einer irren Aktion: Der Wet-T-Shirt-Wettbewerb stand in einem Spezialzelt an. Und weil handelsübliche Oberteile ziemlich klebrig werden, wenn sie nass sind, zogen mehrere Frauen sie einfach aus und wackelten mit ihren Brüsten.

So wurde der Wet-T-Shirt-Contest zum Nackt-Contest! Gewonnen hat übrigens eine Blondine, die sich ebenfalls oben ohne zeigte. Jetzt haben uns die Bilder erreicht. Diese sehen Sie hier:

Nackt-Öl-Catchen und Wet-T-Shirt-Contest: Sexy und verrückte Bilder vom Wacken-Festival

Pünktlich zum offiellen Auftakt hat dann am Donnerstag der Dauerregen ausgesetzt: Nach einer halben Stunde Rock-Musik “louder than hell“ brach sogar die Sonne hinter der Wolkendecke hervor. “Petrus ist ein Metaler“, jubelte Wacken-Gründer Thomas Jensen ins Mikro. Mit “Feel the Beats“ starteten Zehntausende begeisterte Metal-Fans unter dem schwarz-weißen “W:O:A“-Wahrzeichen - einem skelettierten Rinderschädel mit Hörnern - das weltgrößte Heavy-Metal-Festival.

Die 75 000 Karten für das Open-Air-Festival waren schon seit Monaten ausverkauft. Doch nicht jeder, der aufs Festivalgelände kam, schaffte es, bis zum Auftritt der ersten Band auf den Beinen zu bleiben. Sie schnarchten seelenruhig auf dem nassen Boden, während die Band Skyline gemeinsam mit Deutschlands “Metal-Queen“ Doro Pesch mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel rockten und auch noch, als der Comedian Bülent Ceylan beim restlichen Publikum für Stimmung sorgte.

Zu dem dreitägigen Spektakel werden insgesamt mehr als 120 Bands und Künstler sowie 75 000 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet. Sie werden das kleine Dorf Wacken bis Sonntag zum internationalen Zentrum der Szene machen.

Das “Wacken Open Air“ wurde 1990 ganz unspektakulär von zwei Heavy-Metal-Fans ins Leben gerufen. Sie wollten dem ihrer Meinung nach schlechten, regionalen Musikangebot für Jugendliche etwas entgegensetzen. Das erste Festival lockte gerade einmal 300 Jugendliche auf eine kleine Koppel. Die lauten Amateurbands stammten alle aus der Nachbarschaft. Heute kommen die Bands aus der ganzen Welt und spielen vor internationalem Publikum.

Wackens Dorfbewohner sind nach 16 Jahren Festival-Erfahrung von der Friedfertigkeit der kriegerisch anmutenden “Metaller“ überzeugt. Streitereien oder handfeste Schlägereien liegen deutlich unter dem “normalen“ Zeltfest-Durchschnitt, so ihr Fazit.

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dpa/lsl.

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