Polizei beißt bei "King Kong" auf Granit

Dieser Dieb verrät seinen Namen nicht - seit über zwei Wochen!

Seit zweieinhalb Wochen versucht die Bremer Polizei die Identität dieses Mannes zu klären.
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Seit zweieinhalb Wochen versucht die Bremer Polizei die Identität dieses Mannes zu klären.

Bremen - Er sei "King Kong" - mehr sagt er nicht: Seit zweieinhalb Wochen hat die Bremer Polizei einen ständigen Gast. Es ist ein ertappter Ladendieb, der nicht um alles in der Welt seine Personalien offenbaren will.

Um bei der Suche nach der Identität des Mannes voranzukommen, erwirkten die Ermittler jetzt beim Bremer Amtsgericht die Erlaubnis, ein Foto von ihm zu veröffentlichten. Darauf blickt der Mann etwas gelangweilt in die Kamera - als ob es ihn gar nicht juckt, dass er seit geraumer Zeit in Haft ist.

Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung: Der Mann im Alter von etwa 40 Jahren war am 12. Oktober nach einem versuchten räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt in Bremen-Schwachhausen gefasst worden.

Bei der Flucht fast vor Tram gelaufen

Laut Polizei hatte er Lebensmittel in eine mitgebrachte Sporttasche gepackt und damit das Geschäft verlassen wollen, war jedoch von einem Mitarbeiter angesprochen worden. Daraufhin flüchtete er, wobei er fast vor eine Straßenbahn lief. Als mehrere Mitarbeiter des Ladens ihn einholten und zu Boden brachten, bedrohte der Mann sie den Angaben zufolge kurz mit einem Messer. Die Ladenmitarbeiter konnten ihn allerdings entwaffnen.

Polizisten nahmen den Mann in Gewahrsam und brachten ihn zur Wache. Weil er seine Personalien nicht nennen wollte und sich nur als "King Kong" bezeichnete, kam er nicht frei. Derzeit sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt. Wie lange noch, weiß niemand.

AFP/mb

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