Mit Pfeil getötet

Mordfall Ötzi: Münchner Profiler erklärt die tödliche Attacke

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Der Tod von Ötzi gibt weiter Rätsel auf.

München - Um Ötzis Tod ranken sich weiterhin viele Spekulationen. Ein Münchner Profiler hat jedoch einige Einzelheiten erarbeitet und bringt diese nun ans Licht.

Er schrieb zuerst die NSU-Morde einem Ausländerhasser zu, er überführte den grusligen Maskenmann Martin N., der den Tod von drei Buben auf dem Gewissen hat. Nun versuchte sich der Münchner Profiler Alexander Horn (43) an einen rätselhaften Fall, den er in Bozen mit weiteren Experten beleuchtet: Wer brachte Ötzi vor 5300 Jahren mit einem Pfeil um - und warum?

Profiler Alexander Horn.

Ötzi wurde wohl aus hinterlistigen Motiven umgebracht. "Grund war eine persönliche Konfliktsituation", so der Hauptkommissar. Ötzi habe nicht mit seinem Tod gerechnet, da er noch vor seinem Tod gut gegessen habe. Er sei aus der Distanz mit dem Pfeil angeschossen worden. "Es entspricht dem heutigen Mordmerkmal Heimtücke."

Es sei wahrscheinlich, dass der Mord ähnlich banal ablief wie andere Morde heutzutage. Neid, Zurückweisung oder Kränkung könnten ein Motiv gewesen sein. Doch wer war's. "Dazu müsste man das Opferumfeld befragen", sagt Horn, "und das gibt es ja nicht."

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