Experten sieben Strand

Ostseestrand wird nach Granaten abgesucht

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Im Ostseebad Rerik (Mecklenburg-Vorpommern) wurde der Strand weiträumig abgesperrt, um mit der Suche nach Munition zu beginnen.

Rerik - Nachdem im April im Ostseebad Rerik in Mecklenburg-Vorpommern 51 Granaten gefunden wurden, hat am Montag auf einem 1,5 Kilometer langen Strand-Abschnitt die Suche nach weiteren Kampfmitteln begonnen.

Der Ostseestrand wird durchgesiebt: Nachdem im April im Ostseebad Rerik in Mecklenburg-Vorpommern 51 Granaten gefunden wurden, hat am Montag auf einem 1,5 Kilometer langen Strand-Abschnitt die Suche nach weiteren Kampfmitteln begonnen. Dabei sollen 80 000 Kubikmeter Sand gesiebt werden. Nach Angaben des Schweriner Innenministeriums kostet die Strandreinigung rund 660 000 Euro. Bei den Arbeiten kann es gefährlich werden, weil beim Sieben und Rütteln starke Kräfte auf die möglicherweise noch im Sand verborgenen Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg einwirken. Splitter könnten mehrere Hundert Meter weit fliegen. Drei Strandaufgänge sowie die Seebrücke werden während der Arbeiten gesperrt. Bis zum Beginn der Hochsaison im Juli soll der Sand untersucht sein.

dpa

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