Abgerissene Oberleitung bei Wiesbaden

160 Zug-Passagiere stecken fest - ein Vogel war schuld

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160 Zugreisenden hat eine abgerissene Oberleitung (Archivbild) auf der Strecke zwischen Mainz und Wiesbaden die Reisepläne durchkreuzt.

Mainz - 160 Zugreisenden hat eine abgerissene Oberleitung auf der Strecke zwischen Mainz und Wiesbaden die Reisepläne durchkreuzt.

Eineinhalb Stunden lang mussten die Menschen in einer Regionalbahn ausharren, wie Bahn und Bundespolizei am Dienstagabend mitteilten. Nachdem die Leitung, die auf dem Zug lag, von Experten geerdet worden war, konnten die Menschen die Waggons verlassen. Sie stiegen laut Bundespolizei über Leitern aus. Mit Bussen wurden sie nach Mainz gefahren.

Auslöser des Vorfalls sei ein Vogel gewesen, der einen Kurzschluss verursacht habe, sagte ein Bundespolizei-Sprecher. Der Kurzschluss habe zu einem Spannungsabfall an der Oberleitung geführt, sodass die Regionalbahn sie heruntergerissen habe. Ein Sprecher der Bahn sagte dagegen am Abend, die Ursache stehe noch nicht fest.

Die Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden, die Kaiserbrücke über den Rhein, musste gesperrt werden, da auf dem anderen Gleis laut Bahn ein Güterzug festsaß. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, war nach Bahn-Angaben zunächst unklar.

Sowohl im S-Bahn-Verkehr als auch im Regionalverkehr kam es zu Verzögerungen, Züge mussten umgeleitet werden. Auch auf den Fernverkehr hatte die Streckensperrung nach Angaben der Bahn Auswirkungen.

dpa

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