Porno aus dem Parlament wird zum Mega-Hit

Neu Delhi - Porno-Werbung der etwas anderen Art: Der Schmuddel-Streifen, den sich drei Politiker im indischen Parlament reingezogen haben, wird nun zum großen Hit.

Indien schmunzelt! Aufnahmen aus einem indischen Landesparlament haben für einen Skandal gesorgt. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich drei Minister während einer Sitzung des Parlaments angebliche Pornoclips auf einem Smartphone anschauen. Die Politiker gehören der hindu-nationalistischen BJP an - einer Partei, die sich in der Öffentlichkeit immer wieder für die moralischen Werte der Nation einsetzt. Infolge dessen traten die Minister zurück, um ihrer Partei Unannehmlichkeiten zu ersparen, wie es hieß.

Indien ist heiß! Wie The Times Of India berichtet, sei die Nachfrage in Erwachsenenvideotheken nach dem Porno rund um Bangalore enorm. Die Männer kämen deswegen in Scharen. Doch sie müssen unverrichteter Dinge wieder abziehen. Den Streifen gibt es nicht auf DVD. Noch nicht.

Links: ein Screenshot. Rechts: So präsentiert sich Poonam Pandey bei Twitter

Indien freut sich! Denn nun wird spekuliert, ob der Streifen bald auf DVD erscheint. "Wir versuchen, das Video so bald wie möglich zubekommen", erklärt ein Händler. Das letzte Mal habe er eine solche Nachfrage verzeichnet, als es einen angeblichen Porno-Skandal um Meditationsstar Swami Nithyananda und eine Schauspielerin gegeben hatte. "Im Moment ist es noch schwer zu finden. Wir hoffen, dass es noch nicht groß im Internet aufgetaucht, und wir in den kommenden Tagen noch ein paar Exemplare verkaufen können", erklärt ein weiterer Händler.

Indien wundert sich! Was ist in dem Video zu sehen? Mehrere Webseiten spekulieren, dass es sich um einen Clip von Poonam Pandey handelt. Diese hat sich auf Twitter auch schon vieldeutig zu dem Skandal geäußert. Doch dass sie die Protagonistin des Videos gibt, ist eher unwahrscheinlich. Denn während Poonam Pandey vergleichsweise züchtig als Erotik-Model arbeitet, geht es in dem Clip auf dem Politiker-Handy scheinbar ordentlich zur Sache.

lsl.

Kommentare

Kommentar verfassen