Großeinsatz

Zug kracht in Reisebus - 17 Verletzte in der Schweiz

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Der ICE-Zug am Unfallort in der Schweiz.

Interlaken - Dieser Unfall hätte noch viel schlimmer ausgehen können: Ein ICE ist in Interlaken an einem Bahnübergang in einen Reisebus gekracht. 17 Personen wurden verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend an einem Bahnübergang im etwa 40 Kilometer von Bern entfernten Interlaken, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die meisten Verletzten konnten das Krankenhaus laut Behörden bereits am Samstag wieder verlassen. Niemand sei in Lebensgefahr. Im Zug wurden weder Personal noch Fahrgäste verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

Der ICE war von Interlaken West in Richtung Interlaken Ost unterwegs, als es kurz vor 20 Uhr beim Bahnübergang bei einer Brücke zur Kollision mit dem hinteren Teil des Reisebusses kam.

Der Bahnübergang gilt als sicher, wie ein Sprecher der Schweizer Bahnen der Nachrichtenagentur sda sagte. „Der Bahnübergang ist mit einer Doppelschranke, also beidseitig mit je zwei Barrieren, gesichert“, sagte er. Zudem sorge eine Vorrichtung dafür, dass die Züge automatisch abgebremst würden, wenn die Bahnschranken nicht geschlossen seien.

Da der Bahnübergang kurz vor dem Bahnhof Interlaken Ost liegt, gilt für die Züge auch eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde. Auf der restlichen Strecke zwischen Interlaken West und Interlaken Ost gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften und ein Betreuungsteam waren am Unfallort im Einsatz. Auf einem nahegelegenen Fluss wurde wegen ausgelaufener Flüssigkeit eine Ölsperre eingerichtet. Der Zugverkehr auf der Strecke war bereits am frühen Samstag wieder freigegeben worden.

dpa

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