Rekord in Aussicht

In dieser Pyramide stecken 18.500 Dominosteine

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Diese beiden Jungs haben rund 18.500 Dominosteine in einer Pyramide verbaut.

Waren - Kevin Pöhls und Tobias Demuth haben die Ruhe weg. Sie haben knapp 18 500 Dominosteine zu einer Pyramide verarbeitet. Um ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen, fehlen noch zwei Dinge.

Zwei junge Männer haben an der Mecklenburgischen Seenplatte die wohl größte Pyramide aus Dominosteinen errichtet. Sie bestehe aus exakt 18 445 Plastiksteinen, erklärte der 17-jährige Kevin Pöhls aus Waren, der das Projekt gemeinsam mit dem Studenten Tobias Demuth (21) aus Denkendorf (Baden-Württemberg) in Angriff genommen hat. Der Rekordversuch laufe unter Aufsicht des Guinness-Verlags und solle mit dem Einsturz der Pyramide am Samstag in Waren an der Müritz seinen Höhepunkt finden, sagte Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland.

Die bisherige Bestmarke hatten zwei Schüler aus der Schweiz mit 16 678 Steinen aufgestellt, die Pöhls im Juli 2014 nach nur wenigen Tagen als Rekordhalter entthront hatten. „Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen“, sagte Pöhls.

Sechs Tage Arbeit in der Pyramide

Dafür hatten sie eigentlich sogar mehr als 40 000 Steine verbauen wollen, doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Die erste Pyramide, die fast zwei Meter hoch geworden wäre, stürzte nach wenigen Tagen ein. Danach hätten sie sich auf eine Grundfläche von 30 mal 30 Steinen geeinigt, berichtete Demuth. Auch das war schwer genug, sechs Tage bauten sie an der Pyramide.

„Der Rekord zählt erst, wenn die Pyramide von einem Dominostein von außen angestoßen wird und vollkommen einstürzt“, erläuterte Kuchenbecker, der für den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde sorgen soll. Nach dem Einsturz werde unter Notar-Aufsicht auch noch nachgezählt.

dpa

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