Mysteriöser Tod

Drei Seeleute sterben auf deutschem Frachter

Suntis
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Der mysteriöse Tod von drei Besatzungsmitgliedern der "Suntis" ist aufgeklärt.

Goole/Hamburg - Tagelang rätselten Ermittler, wie drei Besatzungsmitglieder des deutschen Frachters „Suntis“ zu Tode kamen. Jetzt steht fest: Es war ein Unfall. 

Die Männer sind nach Angaben der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) erstickt. Es sei zu hundert Prozent sicher, dass die Männer infolge von Sauerstoffmangel im Frachtraum gestorben seien, sagte der Direktor der Hamburger Behörde, Volker Schellhammer, am Montag. Im Laderaum sei ein äußerst niedriger Sauerstoffgehalt gemessen worden.

Das 82,31 Meter lange Schiff war voll beladen mit Palettenholz. Es hatte seine Ladung von Finnland ins nordenglische Goole gebracht. Nach einem Notruf der Besatzung waren ein 60 Jahre alter Deutscher und zwei 33 und 38 Jahre alte Männer von den Philippinen in ein englisches Krankenhaus gebracht worden und wenig später gestorben.

dpa

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