Mindestens acht Tote

Taifun "Rammasun" wütet in Südchina

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Bürger der Stadt Beihai versuchen sich auf dem Motorrad durch die Wassermassen zu kämpfen.

Peking - Beim Taifun "Rammasun", dem schwersten Sturm seit Jahrzehnten sind in Südchina mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.

Beim schwersten Sturm seit Jahrzehnten sind in Südchina mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Taifun "Rammasun", der mit Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 200 Stundenkilometern aufs Land traf, habe in der Provinz Hainan fünf Tote und 99 Verletzte hinterlassen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Anschließend sei der Wirbelsturm weiter über die Provinzen Guangdong und Guangxi gezogen, wo ebenfalls drei Menschen ums Leben kamen.

Laut dem chinesischen Wetterdienst war es der schwerste Sturm im Süden Chinas seit 1973. Es wurde die höchste Warnstufe rot ausgerufen und mehr als 70.000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Das Fernsehen zeigte von Trümmern übersäte Straßen und entwurzelte Bäume. Dutzende Flüge und Züge wurden annulliert. Zuvor war der Sturm bereits über die Philippinen gezogen und hatte dort dutzende Tote und schwere Schäden verursacht. Nach jüngsten Angaben starben in dem Inselstaat 77 Menschen, mehr als 110.000 Häuser wurden zerstört.

Nach dem Taifun "Rammasun" bereiteten sich die Philippinen auf einen weitere Tropensturm vor. Zwar sollte "Matmo" nicht die Hauptinsel Luzon treffen, doch warnte der Wetterdienst, dass er am Wochenende heftigen Regen bringen werde. Damit gebe es die Gefahr von Springfluten und Landrutschen. In der Hauptstadt Manila wurde die Stromversorgung unterdessen wieder hergestellt. "Rammasun" war der erste schwere Sturm der diesjährigen Regenzeit und der tödlichste Sturm seit dem Supertaifun "Haiyan", bei dem im November vergangenen Jahres 7300 Menschen getötet wurden.

AFP

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