Frau wurde erdrosselt

Tote Dänin: Polizei verhaftet Verdächtigen

Madrid - Ihre Leiche wurde in einer Touristenunterkunft  gefunden, ihr Zimmer war in Brand gesetzt: Eine junge Dänin ist in Madrid ermordet worden. Die Polizei hat einen Verdächtigen verhaftet.

Wenige Tage nach dem Mord an einer jungen Dänin in Madrid hat die Polizei einen verdächtigen Mann aus Belgien verhaftet. Wie die Zeitung „El Mundo“ am Mittwoch berichtete, kamen ihm die Ermittler durch Fingerabdrücke in der Unterkunft des Opfers auf die Spur. Der 33-Jährige habe das Verbrechen bereits gestanden, meldete die Nachrichtenagentur Efe. Nach Angaben der Polizei war der Mann 2011 wegen eines Sexualvergehens schon einmal in Madrid festgenommen, aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Die 27 Jahre alte Dänin war erst Anfang Juni in die spanische Hauptstadt gekommen, um für ein skandinavisches Unternehmen zu arbeiten. Ihre Leiche wurde in einer Touristenunterkunft im Zentrum Madrids entdeckt. Der Täter hatte die Frau erdrosselt und das Zimmer in Brand gesetzt. Die Ermittler waren zunächst von einem Kurzschluss ausgegangen.

Als Mitarbeiter einer Agentur hatte der Belgier die Unterkunft an die 27-Jährige vermittelt. Er sei zudem verdächtig, weitere Verbrechen in Spanien begangen zu haben, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Nur für gute Augen: Dieses Foto hat ein peinliches Detail 
Nur für gute Augen: Dieses Foto hat ein peinliches Detail 
Sollten die Opfer über Facebook in eine Falle gelockt werden?
Sollten die Opfer über Facebook in eine Falle gelockt werden?
Am Gotthardtunnel: Deutsche Familie zwischen Lkw zerquetscht
Am Gotthardtunnel: Deutsche Familie zwischen Lkw zerquetscht
Terror-Alarm in Bremen: Polizei fasst psychisch Kranken
Terror-Alarm in Bremen: Polizei fasst psychisch Kranken

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion