Polizei ermittelt wegen Mordverdacht

Vater rast mit Kindern gegen Baum - war es Absicht?

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Der Vater soll absichtlich gegen zwei Bäume gerast sein. Mit im Auto: seine beiden Kinder.

Görlitz - Wenn sich die ersten Vermutungen bestätigten sollte, wäre das eine unfassbare Geschichte. Nach einer Trennung soll ein Vater absichtlich mit seinen Kindern mit dem Auto gegen einen Baum gerast sein.

Nach einer Trennung soll ein Vater in Sachsen absichtlich mit seinen Kindern gegen einen Baum gerast sein. Die vierjährige Tochter und der fünfjährige Sohn starben. Gegen den überlebenden Vater wurde Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Görlitz am Montag mitteilten. Die Ermittler gehen von dem Versuch eines sogenannten erweiterten Suizids aus. Der 46-jährige Mann hat laut den Ermittlern zugegeben, dass er sich und seine Kinder töten wollte.

Die Kinder waren zu Besuch bei ihrem Vater. Die Mutter hatte sich erst kürzlich von ihrem Ehemann getrennt. Die Ermittler gehen von niederen Beweggründen für die Tat aus.

Der Wagen prallte am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 6 bei Fischbach etwa 20 Kilometer östlich von Dresden mit hoher Geschwindigkeit gegen zwei Bäume und wurde dann in ein Feld geschleudert. Die Kinder starben noch an der Unfallstelle, der Vater wurde verletzt aus dem Wrack gezogen und in ein Krankenhaus gebracht. Die Leichen sollen obduziert werden. Ein Unfallanalytiker soll den Hergang des Geschehens rekonstruieren und klären, wer von den Insassen angeschnallt war.

dpa

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