Vater lebensgefährlich verletzt

Zwei Kinder sterben bei schwerem Unfall nahe Dresden

Berlin/Görlitz - Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Dresden sind am Sonntag zwei kleine Kinder getötet worden.

Ihr 46-jähriger Vater, der das Unfallauto fuhr, wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Das sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend.

Der Wagen mit den drei Insassen war demnach gegen 16.00 Uhr auf der Bundesstraße bei Arnsdorf mit hoher Geschwindigkeit gegen zwei Bäume geprallt und dann in ein Feld geschleudert worden.

Das vierjährige Mädchen und der fünfjährige Junge starben nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle. Der Vater wurde aus dem zerstörten Wagen geborgen. Er sei nicht lebensgefährlich verletzt.

Trümmer des Autos lagen auf einer Länge von 100 Metern verteilt auf der Straße und dem angrenzenden Feld, wie Fotos auf der Internetseite Mopo 24 der „Dresdner Morgenpost“ zeigten.

In Medienberichten wurde mit Berufung auf die Polizei spekuliert, dass der Vater mit dem Wagen möglicherweise absichtlich gegen die Bäume auf der rechten Straßenseite gefahren sein soll, um sich und die Kinder zu töten. Ein Polizeisprecher sagte, für solche Aussagen sei es noch zu früh. Es werde in verschiedene Richtungen ermittelt, um die Unfallursache zu klären. Man werde den Fahrer möglichst bald befragen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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