BerlinLinienBus verschwindet

Bund: Bahn muss trotz Fernbus-Aus attraktive Angebote machen

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Rückzug: Noch fährt die Bahn-Tochter Berlinlinienbus, doch ab Ende 2016 wird der Fernbus-Betreiber Flixbus (l.) fast Monopolist sein. Foto: Gregor Fischer/Archiv

Noch fährt die Bahn-Tochter Berlinlinienbus, doch ab Ende 2016 wird der Fernbus-Betreiber Flixbus fast Monopolist sein. Der Bund fordert deshalb weitere attraktive Angebote.

Berlin (dpa) - Die Bahn muss aus Sicht des Bundes trotz ihres angekündigten weitgehenden Rückzugs aus dem Fernbusgeschäft attraktive Angebote für die Reisenden gewährleisten.

"Es kommt jetzt darauf an, dass die Deutsche Bahn das Signal gibt, wie sie den Wettbewerb um mehr als 20 Millionen Fernbuskunden aufnimmt", sagte ein Ministeriumssprecher. Ob dies auf der Schiene oder auf der Straße geschehe, entscheide der Vorstand. Nach der Freigabe des Busmarktes 2013 sei das Angebot mit zusätzlichen Fernlinien für die Fahrgäste sprunghaft gestiegen. Gescheitert sei die Liberalisierung nicht.

Angesichts des nun noch größeren Marktanteils von Branchenprimus Flixbus plane das Ministerium "keine regulatorischen Maßnahmen", sagte der Sprecher auf eine entsprechende Frage. Es gebe weiterhin verschiedene Wettbewerber.

Die bundeseigene Bahn zieht sich wegen Verlusten weitegehend aus dem Fernbusgeschäft zurück. Bis Ende 2016 soll die Marke BerlinLinienBus verschwinden und nur einen kleinen Teil der Strecken an die Konzernschwester IC Bus abgeben. Die Neuausrichtung sei eine unternehmerische Entscheidung, sagte der Ministeriumssprecher.

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