Getränkeriese

Coca-Cola gibt's bald zum selber mixen

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Logo des Getränkeherstellers Coca-Cola.

Atlanta - Der Schritt erscheint ungewöhnlich: Coca-Cola investiert einen Milliardenbetrag in eine Kaffeefirma. Die aber will mit einem neuen Kapselsystem für Kaltgetränke den Markt aufmischen. Coca-Cola steuert seine Kultgetränke bei.

Die Fans von Coca-Cola können ihr Lieblingsgetränk wohl bald selber brauen. Der amerikanische Softdrink-Konzern arbeitet an einem Mischsystem für Kaltgetränke mit, das ähnlich wie so manche Kaffeemaschine auf Kapseln beruht. Frühestens gegen Ende des Jahres soll es erscheinen.

Coca-Cola steigt dazu mit 1,25 Milliarden Dollar (925 Mio Euro) bei der US-Kaffeefirma Green Mountain Coffee ein, die das System namens „Keurig Cold“ derzeit entwickelt. Für das Geld bekommt der Konzern ein Zehntel der Anteile, wie die Firmen am Mittwoch gemeinsam mitteilten.

Coca-Cola wird seine diversen Geschmacksrichtungen beisteuern und beim Marktstart helfen. Es ist ein revolutionärer Schritt für den Konzern. Denn Coca-Cola zum selber mischen aus der Maschine gab es bislang nur bei Fast-Food-Ketten und Restaurants.

Zuletzt hatte Coca-Cola einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Durch die Kapseln für Zuhause will sich der Pepsi-Erzrivale einen neuen Markt erschließen.

Der neue Partner Green Mountain Coffee ist mit seinem Kaffeekapsel-Brühsystem „Keurig“ erfolgreich auf dem US-Markt unterwegs. Alleine im Weihnachtsquartal wurde die Firma 5,1 Millionen Maschinen los.

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Die zunächst auf zehn Jahre angelegte Kooperation mit Coca-Cola beflügelte die Fantasie der Anleger. Die Aktie von Green Mountain Coffee schoss am Donnerstag um 31 Prozent in die Höhe. Auch der Kurs des Rivalen Sodastream stieg an der US-Börse Nasdaq, nachdem er zunächst nachbörslich gefallen war.

dpa

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