Börse in Frankfurt

Japans Notenbank beruhigt Anleger: Dax legt zu

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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (Dax). Foto: Fredrik von Erichsen

Die jüngsten Entscheidungen der japanischen Notenbank haben dem deutschen Aktienmarkt Rückenwind verliehen. Nun warten die Anleger auf die Sitzung der amerikanischen Zentralbank Fed.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Hoffnung auf eine anhaltend lockere Geldpolitik rund um den Globus hat auch dem deutschen Aktienmarkt geholfen. Der Leitindex Dax gewann bis zum Handelsschluss 0,41 Prozent auf 10 436,49 Punkte. Sein zwischenzeitliches Plus von mehr als 1 Prozent konnte er aber nicht halten.

Am Morgen hatte die japanische Notenbank ihren geldpolitischen Spielraum erweitert, um das maue Wirtschaftswachstum im Land anzukurbeln. Das kam bei den Anlegern gut an und schürte die Erwartung, dass auch die US-Notenbank Fed am Abend bei ihrer lockeren Geldpolitik bleibt.

Momentan rechnet kaum ein Beobachter damit, dass die Fed die Zinsen anhebt - zu schlecht waren die letzten Konjunkturdaten ausgefallen. Damit bliebe es beim aktuell niedrigen Niveau von 0,25 bis 0,50 Prozent. Die niedrigen Zinsen treiben seit Jahren viele Anleger in ein Engagement am Aktienmarkt.

Kleinere Gewinne verbuchte vor diesem Hintergrund auch der MDax: Der Index der mittelgroßen deutschen Unternehmen rückte um 0,07 Prozent auf 21 247,10 Punkte vor. Der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,26 Prozent auf 1778,27 Zähler.

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