Gericht wartet auf Reaktion im VW-Zuliefererstreit

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Eine LKW-Einfahrt vom VW Werk in Wolfsburg. Der Autobauer arbeitet daran, die Produktion nach dem Lieferstopps zweier VW-Teilehersteller wieder aufzunehmen. Foto: Julian Stratenschulte

Braunschweig/Wolfsburg (dpa) - Nach dem Ende des Lieferstopps zweier VW-Teilehersteller rechnet das Landgericht Braunschweig auch mit der Beilegung des dort noch anhängigen Rechtsstreits.

Der Autobauer hatte bei Gericht einstweilige Verfügungen gegen die beiden Lieferanten erwirkt und Anträge auf den Weg gebracht, mit denen die fehlenden Bauteile zur Not per Gerichtsvollzieher hätten beschlagnahmt werden können. VW und die Zulieferer hatten eine "Einigung" erzielt, wie beide Seiten mitteilten. Details dazu gab es aber nicht.

Das Landgericht rechnet nun mit einer Wende - Volkswagen könnte zum Beispiel die laufenden Anträge zurückziehen. "Wir erwarten das natürlich, aber eingegangen ist hier noch nichts", sagte ein Sprecher. Daher stehe bisher auch noch der Termin für eine mündliche Verhandlung am 31. August.

Von VW-Seite gab es bislang keine neuen Informationen. Der Autobauer arbeitet daran, die Produktion wieder aufzunehmen. Am Dienstag waren 27 700 Mitarbeiter von dem Lieferstopp betroffen, sie konnten absehbar auf Tage nicht so arbeiten wie geplant.

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