Erneuerbare Energien

Netzbetreiber geben Höhe der Ökostrom-Umlage bekannt

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Experten hatten zuletzt damit gerechnet, dass die Ökostrom-Umlage von derzeit 6,35 Cent auf wohl 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben wird. Die Umlage zahlen Verbraucher über die Stromrechnung. Foto: Christian Charisius

Die Energiewende ist ein Megaprojekt: teuer, kompliziert, langwierig - und unvermeidbar, wenn Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Sie ist längst in vollem Gange - und will bezahlt werden. Heute wird die Höhe der EEG-Umlage benannt.

Berlin (dpa) - Die Betreiber der Stromnetze geben heute die Höhe der sogenannten EEG-Umlage zum Ausbau des Ökostroms in Deutschland bekannt. Es wird erwartet, dass Verbraucher zur Förderung von Strom aus Windkraft und Sonne wohl auch im nächsten Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen.

Experten hatten zuletzt damit gerechnet, dass die Ökostrom-Umlage von derzeit 6,35 Cent auf wohl 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben wird. Die Umlage zahlen Verbraucher über die Stromrechnung.

Die EEG-Umlage wird als Differenz zwischen dem Preis, den Stromerzeuger für ihren Strom bekommen, und den garantierten Abnahmepreisen für Ökostrom berechnet. Je niedriger der Börsenpreis, den Energiekonzerne zahlen müssen, desto höher die Umlage.

Was der Anstieg der Umlage für Haushalte am Ende konkret bedeutet, ist kaum zu berechnen. Es kommt darauf an, ob die Energiekonzerne fallende Börsenstrompreise an die Kunden weitergeben.

BMWi zu erneuerbaren Energien

EEG-Reform

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