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Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Mehr Werte für die Kunden

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Vor knapp vier Jahren startete die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) den Aufbau einer Private Banking-Einheit. Mit den bisherigen Resultaten ist man in dem Haus, das neben Ärzten, Apothekern, Zahnärzten und Tierärzten auch Unternehmen im Gesundheitsmarkt zu seinen Kunden zählt, sehr zufrieden.

„Es geht stetig aufwärts“, bilanziert Bereichsleiterin Ute Szameitat die Anfangszeit. Kein Wunder: Vermögende Kunden suchen derzeit besonders ausführlichen Rat – Heilberufler unterscheiden sich da nicht von anderen gut situierten Anlegern. Ihnen wollen die Anlagespezialisten, die banktechnisch zwischen dem Private Banking-Segment und dem Wealth Management (hochvermögende Kunden) angesiedelt sind, eine hochwertige Beratung bieten.

„Die Kunden haben heute andere Ansprüche als noch vor wenigen Jahren“, beschreibt Ute Szameitat den Bedarf, der nur durch eine noch individuellere Kundenbetreuung gedeckt werden kann. „Mehr Zeit für Werte“ lautet denn auch das Motto der Private Banking-Arbeit. Die Berater haben viel Zeit für ihre Kunden, was sich statistisch an Zahlen erweist: Die Experten haben im Schnitt vergleichsweise wenig Kunden.

Anspruchsvolle Anleger erwarten eine profunde Beratung. Die sichert die apoBank dadurch, dass – anders als branchenüblich – alle Berater im Private Banking eine Ausbildung absolvieren mit dem Ziel, das renommierte CFP-Zertifikat zu bekommen, also als Certified Financial Planner („zertifizierter Finanzplaner“) tätig sein zu können. Von den deutschlandweit 56 Kundenbetreuern im Private Banking, den Relationship Managern, haben bereits 28 das CFP-Zertifikat. Weitere zehn bereiten sich gerade auf die anspruchsvollen Prüfungen vor.

Unter ihnen Sven Liebenau, Abteilungsdirektor in München: Es sei schon eine Herausforderung, sich nebenberuflich in 16 Monaten auf die Prüfungen in Frankfurt vorzubereiten, sagt der Berater. Die Bank unterstützt die Kandidaten, stellt sie teilweise frei, finanziert die Ausbildung, zahlt das Gehalt weiter, unterstützt auch die Fortbildung in späteren Jahren.

Vielleicht sind das alles Gründe dafür, dass die Bank auch extern keine Probleme hat, Nachwuchs zu finden. „Wir bekommen sehr viele gut qualifizierte Bewerbungen“, stellt Ute Szameitat fest. Das Bild, dass die apoBank auch eine Anleger-Bank sei, verbreite sich. „Gute Bankmitarbeiter werden auch durch die Grundwerte der Bank wie Nachhaltigkeit, Beständigkeit und den Fokus auf solide Geschäfte angezogen“, fügt Liebenau hinzu.

Einen großen Vorteil hat das Private Banking der apoBank: Die Anlagespezialisten gewinnen viele Kunden aus dem eigenen Haus. „Die Kundenbindung ist sehr hoch“, sagt Liebenau. „Viele Kunden kennen wir ein Leben lang“, fügt Szameitat hinzu. So entstehe ein intensives Vertrauensverhältnis. Die Kunden wachsen dann auch ins Private Banking hinein. Da ihnen die Bank die gesamte Palette der Dienstleistungen – von der Geldanlage bis hin zum Kredit- und Firmenkundengeschäft – anbietet, stellen die Berater in der Gesamtbetrachtung oft fest, welche Perlen sich darunter befinden. Kleine Apotheker wachsen zu großen Gesundheitsunternehmen heran, wer zunächst vielleicht nur als Anleger bekannt ist, entpuppt sich bei ganzheitlicher Betrachtung als Vertreter einer komplexen Unternehmens-Konstruktion mit vielschichtigem Beratungsbedarf.

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