Privatbanken

Donner & Reuschel: Starke Verwaltung des Vermögens

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Niederlassung München: Dem Bankhaus Donner & Reuschel eilt der Ruf voraus, Kompetenz in der Verwaltung von Vermögen zu haben.

Das Bankhaus Donner & Reuschel baut seine Kompetenz in der Vermögensverwaltung konsequent aus. Neuerdings greifen auch Sparkassen auf die Asset-Management- Kompetenz der hanseatisch-bayerischen Privatbank zurück und bieten diese Leistung unter ihrem Namen an.

Jürgen Heitzmann, Bereichsleiter.

Für Jürgen Heitzmann gibt es keinen Zweifel, was eines der größten Vorzüge des Bankhauses Donner & Reuschel ist: „Wir haben eine ausgeprägte Kompetenz in der Verwaltung von Vermögen, insbesondere im Chancen- und Risikomanagement.“ Diese Aussage kommt nicht von ungefähr, denn seit die beiden traditionsreichen Privatbanken Conrad Hinrich Donner (Hamburg) und Reuschel & Co. Privatbankiers (München) vor fünf Jahren zum Bankhaus Donner & Reuschel fusionierten, gelang es, die Stärken der jeweiligen Häuser zusammenzuführen. Beide Häuser waren schon stark in der Königsklasse des Private Bankings, der erfolgreichen Verwaltung und Vermehrung von Vermögen. Diese Kompetenz wurde konsequent weiterentwickelt und an die sich stark geänderten Anforderungen des Marktes angepasst.

Dynamischer Wechsel

Der Bereichsleiter Private Banking Süd erläutert: „Die Niedrigzinsphase wird uns weiter begleiten und stellt die Anleger vor große Herausforderungen: Allein um das Vermögen zu erhalten, müssen mehr Risiken – meist in Form von Aktien – eingegangen werden. Gleichzeitig sind die Märkte von großen Schwankungen geprägt. Genau hier setzt unsere Vermögensverwaltung an.“ Das Bankhaus hat eine Strategie entwickelt, die bei steigenden Märkten investiert und bei fallenden Märkten dynamisch in sichere Anlageklassen wechselt. Dabei geht das Bankhaus diszipliniert vor. „Unsere Anlagestrategie ist in erster Linie auf die Steuerung der maximalen Aktienquote ausgerichtet; diese wird basierend auf fundamentalen Daten sowie Markttrends sehr systematisch zwischen 100 Prozent und 0 Prozent angepasst. In erster Linie sehen wir uns als Risikomanager. Das bedeutet, dass wir vor allem auf die Reduzierung von Risiken achten und den Fokus nicht auf die Erzielung maximaler Renditen legen“, erklärt Jürgen Heitzmann. Gerade in den volatilen Börsenphasen der vergangenen Wochen hat das gut funktioniert; hier haben die Bank-Experten frühzeitig ihre Aktienquoten reduziert. Und es scheint ein Wettbewerbsvorteil zu sein, denn die Depots der Kunden haben sich nach Angaben von Heitzmann in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. So gut, dass nun auch ausgewählte Sparkassen auf die Vermögensverwaltung von Donner & Reuschel aufmerksam geworden sind und hierfür gewonnen werden konnten.

Unabhängig von solchen Dienstleistungen im Hintergrund baut das hanseatisch-bayerische Institut seine eigene Marke insbesondere über die Empfehlungen zufriedener Kunden weiter aus. Aufgrund der im Bankhaus vorherrschenden Philosophie der Langfristigkeit legt man großen Wert auf langfristige und vertrauensvolle Berater-Kunde-Beziehungen und verzichtet auf die oft übliche Trennung in Private Banking und Wealth Management. „Das Vertrauen unserer Kunden soll weder durch häufige Beraterwechsel noch durch innerbetriebliche Strukturen gestört, sondern langfristig erhalten und ausgebaut werden“, berichtet der Bereichsleiter. In die Vermögensverwaltung von Donner & Reuschel kann ein Kunde daher bereits mit 250 000 Euro einsteigen. Noch wichtiger als Aktienquoten oder eine gute Produktpalette ist nach Ansicht des Bereichsleiters jedoch die gründliche Bestandsaufnahme, die jeder Kunde erhält. „Wir berücksichtigen stets die gesamte finanzielle Situation des Kunden, wie ein guter Hausarzt, der nicht nur auf das aktuelle Symptom einer Krankheit schaut, sondern den gesamten Körper untersucht.“ Besonders intensiv betreibt das die Bank bei Unternehmern, bei denen es nicht nur auf die private Vermögenssituation ankommt, sondern auch auf betriebliche Belange wie Finanzierungen, Expansionsberatung oder andere komplexe Zusammenhänge. „In diesem Segment sind wir auf familiengeführte Unternehmen fokussiert“, unterstreicht der Bank-Experte.

Rund 100 Private Banking-Mitarbeiter

Rund 100 Private Banking-Mitarbeiter beschäftigt das Bankhaus allein am Standort München, die vor allem feststellen, dass die Dienstleistung „Vermögensverwaltung“ immer stärker in Anspruch genommen wird. „Zum einen weil dies für viele Kunden Zeit spart und Nerven schont, zum anderen weil der bürokratische Aufwand bei klassischen Beratungsdepots durch die Regulierung sehr hoch geworden ist. Für die Kunden, die keine Vermögensverwaltung wünschen, bieten wir aber nach wie vor die klassische Anlageberatung an“, ergänzt Heitzmann. Ein großes Plus bei Donner & Reuschel ist die starke Bindung der Berater zum Haus. „Viele unserer Berater sind seit Jahrzehnten im Haus, das schätzen unsere Kunden sehr. Auch ich persönlich schätze das uns entgegengebrachte, große Vertrauen unserer Kunden, deshalb möchte ich auch in den nächsten Jahren so wenig Beraterwechsel wie möglich haben.“ Die Rahmenbedingungen dafür stimmen jedenfalls, denn ihren Beratern räumt die Bank vor allem eines ein – viel Zeit und Freiheit, sich ausgiebig mit ihren Kunden zu beschäftigen.

von José Macias

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