Ablehnung gegenüber Freihandelsabkommen

Umfrage: 70 Prozent der Deutschen sehen TTIP kritisch

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Umweltschutz-, Verbraucherschutz- und Dritte-Welt-Organisationen befürchten durch TTIP sinkende ökologische und soziale Standards in Europa.

Berlin - Die Mehrheit der Bürger sieht das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA negativ. Laut ARD-„Deutschlandtrend“ sagen 70 Prozent der Befragten, dass ein solches Abkommen eher Nachteile für Deutschland bringe.

Nur 17 Prozent sind der Meinung, dass es eher vorteilhaft sei. 13 Prozent äußerten sich mit „weiß nicht“ oder trauten sich kein Urteil zu.

Die Ablehnung ist nach ARD-Angaben in den vergangenen zwei Jahren gestiegen. Im Juni 2014 sagten demnach nur 55 Prozent der Befragten, dass ein Freihandelsabkommen eher Nachteile für Deutschland bringe. 31 Prozent sahen damals eher Vorteile.

79 Prozent der Befragten machen sich heute Sorgen, dass durch das Freihandelsabkommen der Verbraucherschutz in Deutschland geschwächt werde. 16 Prozent sehen dieses Risiko nicht. 41 Prozent glauben, dass das Abkommen viele Vorteile für deutsche Unternehmen bringen werde, 47 Prozent glauben dies nicht. 13 Prozent der Befragten finden es richtig, dass die Verhandlungen über das Abkommen bislang geheim gehalten werden. Eine große Mehrheit, 83 Prozent, findet dies nicht richtig.

dpa

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