Vermieter klagen gegen Urteil

Ferienwohnungsverbot in Berlin - Folgen für München?

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Vermieter wehren sich gegen das Berliner Ferienwohnungsverbot vor Gericht.

Berlin - Ferienwohnungen darf es in Berlin seit fünf Wochen nur noch in Ausnahmefällen geben. Dagegen wehren sich zahlreiche gewerbliche Vermieter. Die ersten vier Klagen kommen heute vor Gericht, die Urteile werden noch am selben Tag erwartet.

Es ist wohl der erste Prozess, der sich in Deutschland so grundsätzlich um ein Ferienwohnungsverbot dreht. Der Richterspruch könnte Folgen auch für andere Städten haben: Denn auch unter anderem in Hamburg, München, Freiburg oder Köln dürfen Wohnungen nicht mehr einfach an Touristen vermietet werden.

Die Vermieter, die Wohnungen unter anderem über die Internet-Plattform Wimdu anbieten, sehen sich in ihrer Berufs- und Eigentumsfreiheit eingeschränkt. Der rot-schwarze Senat hält dagegen, durch die Ferienwohnungen gehe der Hauptstadt viel Wohnraum verloren, den die Berliner dringend selbst brauchten. "Wir müssen die Menschen vor steigenden Mieten, vor Verdrängung aus ihren Quartieren und vor Obdachlosigkeit schützen", sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

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