90.000 Kilometern

Autogas? Wann sich ein Umbau lohnt

Ein Fahrzeug auf Autogas umzustellen, spart nur Kosten, wenn es mehr als 90 000 Kilometer gefahren wird. Foto: Franziska Kraufmann
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Ein Fahrzeug auf Autogas umzustellen, spart nur Kosten, wenn es mehr als 90 000 Kilometer gefahren wird. 

Flüssiggas gilt nicht nur als umweltfreundlicher als Benzin oder Diesel, sondern hilft auch Kosten zu sparen. Das Fahrzeug umzurüsten, rechnet sich jedoch nur bei einer intensiven Nutzung.

Wer sein Auto auf den Betrieb mit Flüssiggas (LPG) umrüsten lässt, kann auf 90.000 Kilometer mehr als 3500 Euro an Spritkosten einsparen. Das ergab eine Musterrechnung des Tüv Rheinland.

Auch die Reichweite verdopple sich, da ein normaler Benzinbetrieb auch nach dem Umbau zusätzlich möglich ist. Allerdings kann die Umrüstung je nach Größe und Typ des Motors 2500 bis 3500 Euro kosten. Ob sich im Einzelfall der Einbau lohnt, hänge aber stark vom eigenen Fahrprofil ab. Vorher sollten Autofahrer beim Hersteller nachfragen, ob ihr Modell überhaupt für eine Gasanlage geeignet sei. Bei Neuwagen entfällt außerdem in der Regel die Gewährleistung und die Garantie bei einem nachträglichen Einbau.

Den sollte laut Tüv Rheinland ein zertifizierter Fachbetrieb übernehmen, damit die europäischen Vorschriften beachtet werden und ein Abgasgutachten vorliegt. 

Welche Vorteile haben Autos mit Gas noch? 

dpa/tmn

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