Große Suchaktion

Opa auf Irrfahrt: 92-Jähriger fährt 550 Kilometer in die falsche Richtung

Ein 92-Jähriger sitzt hinter dem Lenkrad eines Autos (Symbolbild)
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Ein Rentner ist 550 Kilometer in die falsche Richtung gefahren – und löste damit eine große Suchaktion aus. (Symbolbild)

Ein 92-Jähriger wollte seine Enkelin besuchen – doch der Rentner fuhr in die falsche Richtung. Und das 550 Kilometer weit.

Rostock – Die Einschulung seiner Enkelin wollte ein 92-Jähriger aus dem hessischen Bad Hersfeld nicht verpassen – also machte er sich mit seinem Mercedes auf den Weg ins etwa 135 Kilometer entfernte Nidderau (Hessen). Dem dort lebenden Sohn schrieb der Rentner gegen 11:30 Uhr noch eine Nachricht: Er fahre nun los. Doch auch Stunden später war der 92-Jährige nicht am Zielort angekommen. Weil sich der Sohn Sorgen machte, meldete er sich gegen 17 Uhr bei der Hanauer Polizei und berichtete von seinem vermissten Vater.
Die Polizei leitete eine aufwendige Suchaktion nach dem 92-Jährigen und seinem Mercedes ein, wie 24auto.de berichtet.*

Schließlich dann die große Überraschung: Nach einer richterlichen Anordnung ortete die Polizei das Handy des 92-Jährigen im vom Wohnort des Mannes rund 550 Kilometer entfernten Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Fast gleichzeitig meldete sich per Telefon die Wirtin einer dortigen Pension beim Sohn: Sein Vater habe sie wegen einer Reifenpanne um Hilfe gebeten, sei aber wohlauf. Wie die Polizei mitteilt, hatte der 92-Jährige wohl ein falsches Ziel ins Navigationssystem eingegeben – und war dessen Anweisungen stundenlang bis ins weit entfernte Rostock gefolgt. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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