Unter der Lupe

Akkus von E-Autos unter der Lupe: ADAC prüft, wie lange Zellen tatsächlich halten

Ladestecker in Tesla Model 3 (Symbolbild)
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Wie viele Jahre hält der Akku? Ein Tesla Model 3 zapft Strom. (Symbolbild)

Die Lebensdauer der Akkus von Elektroautos ist seit Jahren ein heiß diskutiertes Thema. Wie viele Jahre halten sie wirklich? Der ADAC hat den Test gemacht.

München – Die ungewisse Haltbarkeit des Akkus gehört zu den größten Hindernissen, wenn Autofahrer den Kauf eines rein elektrischen Pkw erwägen. Zum einen misstrauen viele der Reichweite – aber auch die Frage, wie langlebig die Zellen zur Energiespeicherung überhaupt sind, beschäftigt viele E-Auto-Fahrer und so ziemlich alle, die es werden wollen. Das Problem kennt man schließlich vom Smartphone: Jeder Ladevorgang verschleißt den Lithium-Ionen-Akku ein wenig, und nach zwei, spätestens drei Jahren ist seine Kapazität so weit abgesunken, dass er nicht mal mehr einen ganzen Tag durchhält. Es hilft dann nur der Tausch des Bauteils oder gleich des ganzen Gerätes.

Auch der ADAC hat das Misstrauen in die Akkus als Problem erkannt und will Klarheit schaffen. Grundsätzlich, so beruhigt der Autoclub schon mal, hätten „Elektroautos ein intelligentes Batteriemanagement. Das misst die Temperatur und Spannungen jeder einzelnen Zelle in der Batterie. Dadurch wird sichergestellt, dass sie weder überhitzen noch zu kalt werden und damit an Leistungsfähigkeit einbüßen.“ Damit unterschieden sich Elektroautos also schon mal von Smartphones. Doch der ADAC wollte es ganz genau wissen und hat in Langstrecken-Tests die Lebensdauer der Stromspeicher überprüft. Was der Autoclub über die Langlebigkeit der Akkus von Elektroautos genau herausgefunden hat, dazu gibt es hier mehr.* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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