Insolvente Eifel-Rennstrecke

ADAC will den Nürburgring kaufen

Nürburgring
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Der ADAC ist mit dem 1927 eröffneten Nürburgring eng verbunden, etwa über seinen Truck Grand Prix und sein 24-Stunden-Rennen.

Der legendäre Nürburgring ist pleite und steht zum Verkauf. Nun hat der mächtige ADAC offiziell sein Interesse angemeldet. Der Automobilclub hat ein Angebot für den Kauf des Nürburgrings abgegeben.

Der Verband habe seine Offerte für die legendäre Rennstrecke in der Eifel am vergangenen Freitag eingereicht, bestätigte ein ADAC-Sprecher am Montag Medienberichte. Das Angebot, über dessen Höhe er nichts sagen wollte, beziehe sich auf die Rennstrecke selbst, alles andere sei "Verhandlungssache". Es handele sich nicht um "utopische Summen", der Verband handele im Sinne seiner Mitglieder.

Laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe) liegt das Angebot des ADAC für die rheinland-pfälzische Rennstrecke bei rund 100 Millionen Euro. Der Abschluss des Verkaufs sei für das erste Quartal des kommenden Jahres geplant. Im Juli 2012 hatte die nahezu komplett landeseigene Nürburgring GmbH, der das Gelände gehörte, Insolvenz angemeldet.

Die Regierung in Mainz unter dem damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) hatte trotz finanzieller Risiken in der strukturschwachen Region das Millionen-Projekt "Erlebnisregion Nürburgring" vorangetrieben. Die Privatfinanzierung des Freizeitparks scheiterte, der ehemalige Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) muss sich seither in einem Prozess unter anderem wegen Untreue vor Gericht verantworten.

Teststrecke für die Autoindustrie

Bislang war auch schon spekuliert worden, Formel-1-Chef Bernard Ecclestone könne den Nürburgring übernehmen. Oder die Autoindustrie, die den Ring als Teststrecke nutzt. In Sorge sind die Motorsportfans. Der Verein „Ja zum Nürburgring“ befürchtet, dass die Asphaltschleife in die Hände eines Investors fällt, der nur auf Gewinn aus ist, so dass der Breitensport das Nachsehen hat. Der rheinland-pfälzische Landtag hat zwar ein Schutzgesetz verabschiedet, das den öffentlichen Zugang sichern soll. Der Verein hält das aber für zu wenig.

Cool und futuristisch: Blick ins Cockpit

Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Raumschiff, Labor oder doch nur ein Auto? Ein Blick ins Cockpit zeigt das Design der Zukunft. Beim Aston Martin Vanquish bestimmen Funier, Chrom und abgestepptes Leder das Innere im Luxus-Sportler mit 573 PS. Besonders sind die benutzerfreundliche Glasknöpfe und ein auffälliges Finish der Mittelkonsole. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Audi hat bei bei A3 Cabrio die Instrumententafel richtig abgespeckt. Der superschlanke Sieben-Zoll-Monitor fährt elektrisch aus der Instrumententafel aus. Zum ersten Mal sind auch berührungsempfindliche Schalter für die Leseleuchten zu haben. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Beim Audi Qauttro-Sport Concept sind digitale Kombiinstrumente und Head-Up Display direkt im Blick des Fahrers. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Das Armaturenbrett des Jaguar C-X17 besteht aus einem individuell konfigurierbaren Touchscreen mit zwei Anzeigen samt Vorrichtung zur Installation eines Head-up-Displays. Trotz aller Technik ist auch Platz für einen aktiven Lebensstil: eine Taschenlampe und eine Kamera können in maßgeschneiderten Leder-Holster transportiert werden. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Bei der Jaguar Studie C-X17 wurde aber auch an die Passagiere auf der Rückbank gedacht. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Techno-Look im Kia Niro: Puristische Sitzschalen und ein Multi-Funktions-Bildschirm in der Mittelkonsole. © Hersteller
Kia Niro Concept
Der Fahrer kann darauf Infos und auch Live-Bilder der verschiedenen Kameras, die auch am Heck und Front befestigt sind, angucken oder auch direkt ins Web hochladen.  © Kia
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Schallschutz für den perfekten Sound: Im Kia Soul ist das Geräuschniveau um drei Dezibel durch hochwertige Materialien gesenkt worden. Zum Wohlfühlen gibt es unter anderem auch Keyless-Entry und Druckknopf Motorstart, Tempomat sowie Klimaautomatik. © Hersteller
Remote Touch und Interface Design: Im Lexus LF NX Concept leuchten die Instrumente blau. 
Aufbruch in eine neue Galaxie: Touch-Pad, beleuchtete Instrumente und Lederpolster im Innenraum im Lexus LF NX Concept. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Für Männer mit Stil: Klassisch, modern und absolut exklusiv ist das Cockpit vom Maserati Quattroporte Ermenegildo Zegna. Der Name Zegna steht für italienische Herrenmode mit Tradition.  © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Das Mazda3 Cockpit ist nach einem Konzept mit dem Namen human-machine interface (HMI) "Mensch-Maschine-Schnittstelle" entworfen. Entspanntes, sicheres und ergonomisches Fahren stehen dabei im Vordergrund. Der Fahrer soll, ohne seine Augen von der Straße zu nehmen, dank Head-Up Display und Joystick den Wagen lenken.    © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Funktionale Rennatmosphäre bestimmt das Cockpit im Mercedes CLA 45 AMG Racing. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
„Sinnliche Klarheit verströmt die weiße Instrumententafel, die in ihrer geschwungenen Form an die Fluke eines Wales kurz vor dem Wiedereintauchen in das Wasser erinnert. “ so berschreibt Mercedes das Interieur seines Mercedes Concept S-Klasse Coupé. Das Farbdisplay misst in der diagonalen 30,7 Zentimeter. © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Die Wellenlinien in der Innentür vom Mercedes Concept S-Klasse wurden mit Hilfe von Computeralgortihmen in das Aluminium gefräst. Als Inspiration dienten den Designern Gesteinsformationen in Utah (USA). © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Zwei Farbdisplays dominieren das Cockpit in der Mercedes S-Klasse. Ein Monitor misst in der diagonalen 30 Zentimeter.    © Hersteller
Design-Interieur der Zukunft: Blick ins Cockpit auf der IAA 2013
Volle Kontrolle im Porsche Spyder 918: Mit dem Multi-Funktions-Lenkrad und über das schwarze Display lässt sich der Supersportwagen steuern.    © Hersteller

AFP/dpa

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