Tierischer Fall

Affe verursacht Autounfall und flüchtet

Ein männlicher Berberaffe (Symbolfoto).
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Ein männlicher Berberaffe (Symbolfoto).

Ein Affe ist in Ulm vor das Auto einer 44-jährigen Fahrerin gelaufen. Allerdings machte sich der Affe nach dem Crash sofort aus dem Staub.  

Die Frau erfasste das Tier zwar am Mittwoch mit ihrem Wagen, doch der Affe rannte nach dem Zusammenprall wieder weg, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Berberaffe war demnach schon vor längerer Zeit aus einem Gehege eines Freizeitparks in Westerheim im Alb-Donau-Kreis bei Westerheim ausgebrochen. 

Bis Donnerstagmittag war es noch nicht gelungen den Ausreißer nicht wieder eingefangen. Die Pfleger des Tiers hatten laut Polizei schon vor dem Unfall vergeblich versucht, ihn mit Futter zu locken oder mit einem Schuss aus einem Blasrohr zu betäuben. Die Polizei mahnte sie nun nach eigenen Angaben, "sich intensiver mit dem Einfangen des Tiers zu beschäftigen". 

Der Unfall endete immerhin auch für die Fahrerin glimpflich. An ihrem Wagen entstand ein Schaden von tausend Euro.

Vorsicht Wild!

Im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle dramatisch. Autofahrer sollten wissen, wie sie Unfälle vermeiden und was nach einem Wildtierunfall zu beachten ist.

Wildtierunfall: Das passiert beim Aufprall

Kommt es zum Crash mit einem Reh oder Wildschwein wirken starke Kräfte: Die Wucht mit mit der ein Wildtier bei Tempo 60 in die Frontpartie eines Autos einschlägt ist enorm.  
Kommt es zum Crash mit einem Reh oder Wildschwein wirken starke Kräfte: Die Wucht mit mit der ein Wildtier bei Tempo 60 in die Frontpartie eines Autos einschlägt ist enorm.   © ADAC
Ein Rothirsch - entspricht dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten: Fünf Tonnen. © ADAC
Wildschwein - 3,5, Tonnen © ADAC
Damhirsch - 2,5 Tonnen © ADAC
Rehbock - 0,8 Tonnen © ADAC
Ab Tempo 80 ist ein Wildunfall gefährlich. Denn bis Tempo 80 kann ein Autofahrer sein Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen bringen, wenn in 60 Meter Entfernung plötzlich ein Reh auf die Straße springt. © ADAC
Bei Tempo 60 beträgt der Anhalteweg 35,2 Meter. Abstand zum Hindernis: 60 Meter. © ADAC
Bei Tempo 80 beträgt der Anhalteweg 55,1 Meter. Abstand zum Hindernis: 60 Meter. © ADAC
Bei Tempo 100 kann ein Autofahrer sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig stoppen. Der Anhalteweg beträgt 79,2 Meter. Die Aufprallgeschwindigkeit: 61,1 km/h. © ADAC
Bei Tempo 110 beträgt der Anhalteweg 92,8 Meter. Aufprallgeschwindigkeit: 79,8 km/h. Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, auf gefährdeten Strecken besonders vorsichtig und allzeit bremsbereit sein. Hier gehts zum Artikel... © ADAC

AFP

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