Audi A1 - Gaudi mit Hintertürchen

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Für Leute mit und ohne Rucksack - Redakteur Uli Heichele fährt den Audi A1 Sportback.

Nein, es kommt wirklich nicht auf die Größe an - sondern darauf, was man draus macht. Bei Audi versuchen sie gerade, den automobilen Beweis zu führen. Den A1, das kleinste Modell der ganzen Palette...

...gibt’s ab Februar nämlich in einer neuen Variante. Die nennt sich „Sportback“ und bringt einen wesentlichen Unterschied zum bisherigen A1: fünf statt drei Türen.

Gute Idee, muss man sagen. Merkt man schon zu Beginn der Testfahrt. Hintere linke Tür aufgemacht, ganz automatisch. Rucksack reingeworfen. Tut man zwar eigentlich nicht, ist aber bequem. Und wenn mehr als zwei Leute mitfahren... Brauchen wir ja eh nicht reden. Da ist der Sportback logischerweise deutlich praktischer als der Dreitürer.

Audi A1 Sportback

Länge: 3,95 Meter

Breite: 1,75 Meter

Motoren: mehrere Benziner und Diesel von 86 bis 185 PS

Verbrauch: zwischen 3,8 und 5,9 Liter/100 km

Preis: ab 16950 Euro

Dabei merkt man optisch erst mal gar nicht so viel von der Veränderung. Beide Karosserie-Varianten sind gleich lang, der Sportback ist bloß ein kleines bissl breiter und etwas höher. Der Kern des Designs, der farblich abgesetzte Dachbogen, bleibt auch beim Sportback Programm. Allerdings: Zusätzlich ist auch die Dachkuppel selber in der Farbe des Bogens lackiert.

Und die inneren Werte? Erst mal hinten reinsetzen, da gibt’s ja schließlich die großen Neuerungen. Auf Anhieb: gutes Gefühl. Die Türen haben eine ordentliche Größe – und Leute bis 1,80 Meter sitzen auf der Rückbank bequem. Je nach Kundenwunsch gibt’s im Fond zwei oder drei Plätze (bei dreien ist der mittlere naturgemäß recht schmal).

Der Audi A1 als Sportback

Audi bietet den Kleinwagen A1 ab dem Frühjahr 2012 auch als Sportback an. © Audi
Der Fünftürer ist, laut Audi, emotional und individuell, kommunikativ und jugendlich, sportlich und effizient. © Audi
Der Audi A1 Sportback ist 3,95 Meter lang und weist 2,47 Meter Radstand auf; in diesen Maßen ist er mit dem Dreitürer identisch. In der Breite (1,75 Meter) und in der Höhe (1,42 Meter) übertrifft er ihn um jeweils sechs Millimeter. Dank des feinen aerodynamischen Schliffs liegt der cw-Wert der Basisversion bei nur 0,32. © Audi
Auf Wunsch lackiert Audi die Dachkuppel – den Dachbogen, das Dach und den Dachkantenspoiler – in einer Kontrastfarbe. © Audi
Díe Preise für den Audi A1 Sportback starten bei 16.950 Euro für den 1.2 TFSI in der Linie Attraction 16.950 Euro. Der günstigste Diesel, der 1.6 TDI mit 66 kW (90 PS) ist ab 19.050 Euro zu haben. © Audi
Der Gepäckraum des A1 Sportback fasst 270 Liter. Durch Umklappen der geteilten Fondlehnen wächst er auf 920 Liter. © Audi
Die leichte Karosserie legt die Basis für das geringe Gesamtgewicht – der A1 Sportback 1.2 TFSI bringt gerade mal 1.065 Kilogramm auf die Waage. © Audi
Audi liefert den A1 Sportback serienmäßig mit vier, auf Wunsch ohne Aufpreis mit fünf Sitzen aus. © Audi
An der Front dominiert der große Singleframe-Grill mit seinen angeschnittenen oberen Ecken. Die Scheinwerfer sind auch mit Xenon plus-Leuchten zu haben, LEDs erzeugen das optisch homogene Tagfahrlicht. © Audi
Die plastisch durchge­formten Heckleuchten sind hier ebenfalls mit Leuchtdioden – so genannten SuperRed-LEDs – bestückt. © Audi
Der Audi A1 als Sportback. Lesen Sie hier mehr...  © Audi
Audi A1 Sportback Kombi
Der Audi A1 als Sportback © Audi

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Wohlfühlen werden sich alle Insassen, Kleinwagen hin oder her. Feine Materialien, top verarbeitet, ist ja schließlich Premium hier. Wobei der beste Platz natürlich trotzdem vorn links ist – da kommt der Fahrspaß dazu. Im Vergleich zum Dreitürer gibt’s da keine großen Unterschiede, das Fahrwerk ist identisch. Je nach Motorisierung ist der A1 edler Stadt-Flitzer (86 PS) oder Landstraßen-Spaßmaschine (185 PS). Dazwischen gibt’s noch eine Reihe weiterer Aggregate (Benziner und Diesel).

Wir tippen mal: Dieses Auto wird seine Freunde finden. Vielleicht nicht allzu sehr unter jungen Familien (Stichworte: Kinderwagen und Kofferraum), aber sicher unter stilbewussten Singles und Paaren. Die Spezln werden dann sicher gern hinten mitfahren.

Uli Heichele

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