Audi: Elektrisch durch München

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Der A1 e-tron ist ein innovatives Mega City Vehicle (MCV) mit Elektroantrieb. Seine Reichweite im Stadtverkehr beträgt über 50 Kilometer. Er verfügt über eine Spitzenleistung von 75 kW (102 PS).

Audi seine Elektroautos in München testen. Bis Mitte kommenden Jahres sollen 20 elektrisch angetriebene Audi A1 als Testflotte auf die Straße kommen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Autobauer Audi will künftig Elektroautos in München testen. Bis Mitte kommenden Jahres sollen 20 elektrisch angetriebene Audi A1 als Testflotte auf die Straße kommen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Projektpartner sind der Energiekonzern Eon sowie die Stadtwerke München und die TU München. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt die Modellregion mit rund zehn Millionen Euro. Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass bis 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren sollen.

Diese Elektroautos gibt's schon

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Alles Elektro? Auch Sportwagenfans können mit Watt und Volt ihre Musklen spielen lassen. Doch ohne Motorsound - der Tesla-Roadster fährt elektrisch. © Hersteller
Tesla Elektroautos Elektrofahrzeuge E-Autos
Nach drei Stunden Ladezeit bringt der Motor 215 kW (290 PS). In fast 4 Sekunden ist der Tesla Roadster von Null auf 100. © Hersteller
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Maximale Reichweite: 350 Kilometer. © Hersteller
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Der kompakte Sportwagen hat seinen Preis: Der einfache Roadster kostet 99 960 Euro und der Roadster Sport ist für 117 810 Euro zu haben. © Hersteller
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Exotisch: Seit den 90er Jahren ist der CityEL auf den Straßen unterwegs. Für Kurzstrecken beschleunigt das Gefährt bis zu 63 km/h. Je nach Tempo beträgt die Reichweite 60 bis 120 Kilometer. Preis cirka ab 10.000 Euro. © Hersteller
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Das Elektro-Auto aus Sachsen: Der voll-elektrische Citysax findet ab 34.000 Euro seinen Besitzer. Wer im Schnitt bei Tempo 50 bleibt, kommt fast 120 Kilometer weit. © Hersteller
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Den hohen Einstiegspreis erklärt der Hersteller mit den Kosten der Einzelkomponenten. © Hersteller
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Think Global verkauft in Norwegen, Niederlande und in Österreich. Das Modell Think City ist ab 44 400 Euro zu haben. Auch mit Faltdach (1057 Euro) fährt das Modell bis zu Tempo 100. Reichweite 160 Kilometer. © Hersteller
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Das Geländestrommobil: Der mit einem DirektDrive Elektromotor ausgestattete neue LUIS 4U hat seine Wurzeln in China. Ist aber schon bei Ahrensburger Firma Luis zu haben. © Hersteller
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Die leistungsstarken Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus ermöglichen eine Reichweite von über 200 km. Die Basisversion kostet ab 12.000 Euro. © Hersteller
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REVA Electric Car Company baut das Stadtwägelchen Reva i. Das in Indien gebaute Modell hat zwei Sitze. Fährt Spitze Tempo 75. Der Basispreis liegt bei 17 999 Euro. © Hersteller
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Der Reva NXR bietet Platz für vier Personen. Für den Hersteller eine echte Alternative zum Zweitwagen. Das E-Mobil fährt Höchstgeschwindigkeit 104 km/h. Länge: 3,20 Meter, Breite 1,56 Meter. Reichweite mit Lithium Batterie 160 km (Preis 17.000 Euro) © Hersteller
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Der fesche Italiener: Tazzari ZERO fährt Tempo 100. Preis ab 23 990 Euro © Hersteller
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Peugeot iOn kann für 500 Euro pro Monat beim Hersteller geleast werden. Das Elektro-Auto mit vier Plätzen hat eine Reichweite von 140 Kilometern, 47 kW (64 PS). Ab Ende 2010. © Hersteller
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Das geliche gilt für den Citroen C-Zero. © Hersteller
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700 in Handarbeit umgerüstete Mini E-Prototypen sind unterwegs. Bei den Versuchsmodellen belegt die Batterie die Sitze auf der Rückbank. © Hersteller
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Ende 2010 soll der Nissan E-Leaf auf den Markt kommen. © Hersteller
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Renault startet 2011 mit diversen Elektro Modellen: Darunter der Kangoo Rapid Z.E. mit 70 kW/95 PS. © Hersteller
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Auch die Stufenhecklimousine Fluence Z.E. soll auf den Markt kommen. © Hersteller
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Der neue smart fortwo electric drive läuft seit Mitte November 2009 vom Band. Das emissionsfreie Fahrzeug ist mit einer Lithiumionenbatterie ausgerüstet. 2012 soll der Zweisitzer für jedermann verfügbar sein. © Hersteller
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Mercedes blueZERO E Cell ist ein elektrisch betriebenes Konzeptfahrzeug. © Hersteller
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Mercedes die Funktionen vom Vito bei Minus 30 Grad schon geshat testet. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf Tempo 80 begrenzt. Reichweite liegt bei 130 Kilometern. © Hersteller
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Rinspeed UC: Der keine 2,60 Meter kurze Flitzer soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Das Fahrzeug selbst ist ein auf Basis des Fiat 500 entwickeltes Elektrofahrzeug. © Hersteller
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Opel verspricht mit dem Elektro Ampera eine verlängerte Reichweite von 500 Kilometern. Die ersten 60 Kilometer fährt der Ampera dabei rein elektrisch. Dank eines kleinen Verbrennungsmotors wird die Batterie danach wieder mit Strom gespeist. © Hersteller
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VW Milano Taxi: In Hannover präsentierte VW diese Studie im Stil eines klassischen Mailänder Taxis. © Hersteller
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Der neue Käfer: Die Studie E-Up! soll 2013 auf den Markt kommen © Hersteller
Audi e-tron
Audi e-tron: Obwohl allein die Akkus fast 400 Kilogramm wiegen, bringt der mit viel Aluminium konstruierte Zweisitzer nur 1350 Kilogramm auf die Waage. Das Tempo für die Studie ist auf 200 begrenzt. © Hersteller

Geplant sind im Großraum München rund 200 Ladestationen, die mit Strom aus erneuerbaren Energien gespeist werden sollen. Die TU München dokumentiert, wie die Elektroautos im Alltag genutzt werden. Zudem soll herausgefunden werden, welche Abrechnungsverfahren die Kunden am besten handhaben und nachvollziehen können.

Ähnliche Modellprojekte von Daimler und BMW laufen bereits. “Audi arbeitet mit Hochdruck an der Zukunft der Mobilität“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler laut Mitteilung. Im gesamten Volkswagen-Konzern sollen bis 2018 Elektroautos drei Prozent der Verkäufe ausmachen. Dies wären den derzeitigen Planungen zufolge rund 300 000 Stück im Jahr. Die deutschen Hersteller sind bislang eher zurückhaltend, was die schnelle Markteinführung von Elektroautos betrifft. Stadler lehnt es wie sein BMW-Kollege Norbert Reithofer ab, bestehende Fahrzeuge auf Elektroantrieb umzurüsten.

Der Audi A1 Etron verfügt den Angaben zufolge im Stadtverkehr über eine Reichweite von 50 Kilometern. Um die Reichweite zu verlängern, hat der Wagen einen kleinen Verbrennungsmotor an Bord. Kommt dieser sogenannte Reichweitenverlängerer (Range Extender) zum Einsatz, lässt sich der Wagen 200 Kilometer weiter fahren. Der Einscheiben- Wankelmotor soll knapp zwei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen.

Damit sich Elektroautos massenhaft durchsetzen, sind noch einige Hürden zu überwinden. Noch sind die Fahrzeuge wegen der Batterien deutlich teurer als Wagen mit herkömmlichem Antrieb.

Die Top 10 der Öko-Autos

Hybridmodelle in Deutschland
Umweltbewußte Autofahrer können sich schon heute für klimaschonende und alltagstaugliche Fahrzeuge entscheiden. Das sind sie: Platz 1: Toyota Auris Hybrid. Im Herbst 2010 kommt auch der HSD auf den Markt (22 950 Euro). Der HSD kann einige Kilometer voll elektrisch fahren. Laut Toyota verbraucht Auris 3,8 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Platz 2: Toyota Prius (25 450 Euro): Der Prius gilt als das Öko-Auto schlechthin. 3,9 Liter verbraucht der Prius auf 100 Kilometer. © Hersteller
Die Top 10 der Öko-Autos
Platz 3.: Toyota iQ 1.0 VVT-i © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Platz 4.: Honda Insight Hybrid (19 9950 Euro), 1,3 Vierzylinder Benziner mit 88 PS kombiniert mit einem 14 PS Elektromotor. Verbrauch 4,4 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Die Top 10 Öko-Autos
Platz 5: Volkwagen Polo 1.2 TDI BlueMotion © Hersteller
Die Top 10 der Öko-Autos
Platz 6.: Susuki Alto © Hersteller
Die Top 10 der Öko-Autos
Platz 6: Nissan Pixo © Hersteller
Die Top 10 der Öko-Autos
Platz 8: smart fortwo coupé und cabrio cdi © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Platz 9: Honda Civic Hybrid (23 9990 Euro): 1,3 Liter-Vierzylinder mit 95 PS. Der E-Motor unterstützt den Benziner mit 20 PS. Über 1000 Kilometer kann der Honda mit einer Tankfüllung fahren. Verbrauch 4,6 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Die Top 10 Öko-Autos
Platz 10: Seat Ibiza 1.2 TDI CR Ecomotive © Hersteller

Wenn die Elektroautos wirklich klimaneutral unterwegs sein sollen, muss ihr Strom aus erneuerbaren Energien stammen. Diese Energieformen liefern aber nur unregelmäßig Strom, wenn der Wind gerade weht oder die Sonne scheint. Deshalb wird von allen Seiten das Konzept der intelligenten Stromleitungen (“smart grids“) vorangetrieben. Über intelligente Schnittstellen könnten die Elektroautos immer dann geladen werden, wenn viel Strom vorhanden ist, so die Idee. Damit könnten Elektroautos zu Zwischenspeichern für erneuerbare Energien werden.

dpa

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