1. tz
  2. Auto

So wird Ihr Auto fit für den Frühling

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Janine Napirca

Kommentare

Damit Ihr Auto wieder bereit für Spritztouren durch den Frühling ist, sollten Sie es fit machen. Was alles dazu gehört, erfahren Sie hier.

Vor allem das Winterwetter, Streusalz, Split und sonstiger Schmutz haben Ihrem Auto in den letzten Wochen und Monaten zugesetzt. Mit Beginn des Frühlings ist es wichtig, das Auto wieder auf Vordermann zu bringen. Und dazu gehört zunächst einmal, sämtliche Verunreinigungen Ihres Wagens zu entfernen. Lesen Sie hier, was genau alles vor der ersten Frühlingsfahrt mit Ihrem heißgeliebten Auto ansteht.

Lesen Sie auch: E-Auto laden: Was Sie beachten und wissen sollten – hier gibt es alle wichtigen Infos.*

So machen Sie Ihr Auto in der Waschanlage für den Frühling fit

Die salzhaltige Lauge kann laut ADAC.de dem Lack Ihres Autos schaden und Korrosionen fördern, zumindest wenn Ihr Autolack bereits vorgeschädigt ist. Umso wichtiger, dass die erste Frühlingsfahrt mit Ihrem Auto Sie direkt in die Waschanlage oder zu einem Waschplatz führt. Der ADAC empfiehlt eine Vorwäsche – zum Beispiel mit einem Dampfstrahler, um hartnäckigen Schmutz am Auto aufzuweichen und grob zu entfernen, damit Sand oder Steine nicht wie Schmirgelpapier den Autolack zerkratzen. Außerdem sollten Sie ein paar Hinweise beim Reinigen Ihres Wagens in der Waschanlage beachten:

Wenn Sie Ihr Auto nicht in der Waschanlage, sondern privat waschen möchten, rät der ADAC sich gut zu informieren, wo das gestattet ist und wo nicht.

Auch interessant: Wohnmobil bestellt? Lange Lieferzeiten und sogar Preiserhöhungen möglich – so sollten Sie reagieren.

Was Sie Ihrem Auto zum Frühling hin gönnen sollten

Auch wenn eine günstige Wäsche inklusive Vorwäsche meist ausreichend ist, um Ihren Wagen für den Frühling fit zu machen, können Sie Ihrem Fahrzeug selbstverständlich noch mehr Zuwendung schenken. Beispielsweise mit Heißwachs oder Unterbodenschutz. Was laut ADAC.de aber definitiv empfehlenswert ist, ist die Konservierung des Autolacks nach der Wäsche. So schützen Sie Ihr Auto vor Sonnenstrahlen und für den Frühling so typischen klebrigem Blütenstaub. Eine Versiegelung mit Hartwachs hält laut Bericht des ADAC ungefähr drei bis sechs Monate, während eine Profiversiegelung bei einem professionellen Fahrzeugaufbereiter bis zu einem Jahr anhält.

Tipp:

Es schadet nicht, sein Auto nach dem Winter von einem Fachmann auf Schäden am Unterbodenschutz hin zu untersuchen. Auch um Steinschläge oder Rostschäden sollten Sie sich kümmern.

Lesen Sie auch: So reinigen Sie matte Scheinwerfer mit Zahnpasta.

Auto für den Frühling fit machen – reinigen Sie auch den Innenraum Ihres Fahrzeugs

Bei der Reinigung Ihres Wagens, um ihn auf den Frühling optimal vorzubereiten, dürfen Sie den Innenraum Ihres Fahrzeugs nicht vergessen. Dazu gehört zum einen das Reinigen der Fensterscheiben von innen, damit Sie wieder den vollen Durchblick haben. Kontrollieren Sie zum anderen aber auch die Scheibenwischer. Gegebenenfalls sollten Sie diese austauschen, wenn sie brüchig oder gar gerissen sind. Außerdem sollten Sie den Fußraum gründlich trocknen und die Gummifußmatten gegen Sommermatten austauschen.

Elektronik, Flüssigkeiten, Reifen wechseln – das ist bei Ihrem Auto zum Jahreszeitenwechsel zu tun

Für einen perfekten Start in den Frühling sollten Sie die Flüssigkeiten und die Elektronik Ihres Autos kontrollieren. Dazu zählen Motoröl, Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage. Überprüfen Sie auch, ob die Beleuchtung Ihres Fahrzeugs einwandfrei funktioniert. Um Ostern herum können Sie von Winter- auf Sommerreifen wechseln. Vergessen Sie jedoch nicht, vorab die Profiltiefe der Autoreifen zu kontrollieren. Sie sollte nicht weniger als drei Millimeter betragen. ADAC.de erinnert auch daran, die Radschrauben nach dem Reifenwechseln nach etwa 100 bis 200 Kilometern nachzuziehen.

Auch interessant: „Ankunftszeit“ sorgt für Kopfzerbrechen: Wie stelle ich die Parkscheibe richtig ein?

Tipp: Entfernen Sie alles, was Sie mit dem Ende der Wintersaison nicht mehr benötigen – zum Beispiel Dachboxen und Skiträger, aber auch Schneeketten, Eiskratzer und Besen – aus und von Ihrem Auto, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. (jn) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare