Vom Armaturenbrett bis zur Fußmatte

Genial gegen Flecken im Auto: Mit diesen Tricks wird Ihr Wagen wieder sauber

Auto detailing of car interior on carwash service Copyright: xNomadSoulx Panthermedia28068197 ,model released, Symbolfot
+
Auch Bürsten können beim Autoputz durchaus hilfreich sein.

Ein sauberer Autoinnenraum ist wie eine Art Visitenkarte des Halters und steigert Ihren Fahrkomfort. Mit diesen Tipps und Tricks reinigen Sie ihn schnell – und ohne Chemie.

  • Der Autoinnenraum ist eine Art Visitenkarte des Halters und sollte regelmäßig gereinigt werden.
  • Es gibt zahlreiches Zubehör und viele Utensilien, um Ihr Auto innen auf Hochglanz zu bringen.
  • Mit diesen cleveren Tipps und Hausmitteln putzen Sie innen umweltfreundlich.

Flecken auf Sitzpolstern, Fingerabdrücke auf Armaturen und Schmutz auf Fußmatten: Der Autoinnenraum ist eine Art Visitenkarte des Halters und sollte regelmäßig gereinigt werden. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Fahrzeug innen ohne Chemie pflegen. 

Autoinnenraum mit Hausmitteln reinigen: Diese Grundausstattung finden Sie im Haushalt

Sie möchten bei der Autopflege auf umweltbelastende Chemikalien verzichten? Probieren Sie alternativ einfache Hausmittel aus, um Ihren Autoinnenraum zu reinigen. Die meisten davon haben Sie vermutlich ohnehin daheim

  • Mit einem trockenen, fusselfreien Lappen und einem weichen Pinsel entfernen Sie Staub blitzschnell.
  • Wattestäbchen: Damit entstauben Sie präzise Ritzen, Lüftungsgitter und Kanten. Beim hartnäckigen Schmutz feuchten Sie die Wattestäbchen einfach an.
  • Im Wasser aufgequollene Zahnstocher eignen sich gut, um besonders kleine Fugen und Spalten zu säubern.
  • Weiche Bürste oder ein kleiner Bürsten-Aufsatz für Ihren Staubsauger entstauben Ritzen, Fugen und schwerzugängliche Spalten besonders zeitsparend.
  • Feuchtes Mikrofasertuch entfernt Schweiß und Griffspuren vom Kunststoff oder dem Leder des Lenkrads.
  • Wurzelbürste hilft, Verschmutzungen vorab zu lockern.
  • Nach dem Auflockern kommt der Staubsauger für den Fußteppich, Sitze und den Kofferraum zum Einsatz. Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen können Sie auch mit einem Waschsauger arbeiten.

Autoinnenraum reinigen: Was Sie beim Putzen alles beachten sollten

Rollsplit auf den Fußmatten, zerknüllte Parkzettel in den Ablagen, Krümel und Flecken auf den Sitzpolstern – das ist bei einer gründlichen Auto-Innenraumreninigung zu tun:

  • Innenraum entmüllen
  • Fußraum absaugen
  • Fußmatten ausschlagen
  • Kofferraum ausräumen und saugen
  • Handschuhfach ausräumen und abstauben
  • Armaturen und Cockpit reinigen
  • Autositze saugen und reinigen; Ledersitze imprägnieren
  • Ablagen, Fächer, Türtaschen auswischen
  • Autoscheiben putzen
  • Armaturen, Radio, Bedienteile abstauben
  • Kunststoffteile wischen und pflegen
  • Dachhimmel säubern

Autoinnenraum pflegen: Beginnen Sie mit der Vorreinigung 

Bevor Sie mit der Innenreinigung anfangen, entfernen Sie aus dem Auto Staubfänger wie Matten und Teppiche – und befreien Sie den Kofferraum sowie die Ablageflächen von groben Gegenständen. Fangen Sie mit dem Saugen des Bodens und der Sitze an. Beachten Sie dabei die Spalten zwischen der Rückenlehne und dem Sitzpolster, die für gewöhnlich den meisten Dreck einsammeln. 

Anschließend stauben Sie den Kofferraum ab und, falls vorhanden, die Mulde für das Reserverad. Den festsitzenden Schmutz an den mit Teppich ausgeschlagenen Bereichen mit der Wurzelbürste entfernen, anschließend die Gummimatten und Kunststoffteile mit Neutralseife und Wasser wischen. 

Lesen Sie zudem: Autofelgen zum Glänzen bringen – mit diesem einfachen Trick.

Sitzpolster mit Hausmitteln reinigen und pflegen: So geht‘s

Wasserflecken und sonstiger Schmutz lassen sich unkompliziert mit Hausmitteln entfernen. Bei Sitzbezügen aus Fasergewebe greifen Sie zum Rasierschaum. Dieser lässt sich leicht verteilen und entfernt zuversichtlich alle Arten von Flecken – auch Fettspuren. Einfach auftragen, kurz einwirken lassen und mit einem angefeuchteten Tuch abnehmen.

Auch Essigwasser ist ein Multitalent und hilft Ihnen vielseitig, wenn Sie Ihren Autoinnenraum umweltfreundlich reinigen möchten. Es ist zum Bearbeiten von allen Materialien geeignet, sogar für Leder. Besonders wirksam ist es bei Kalkflecken. Zudem hilft er im Kampf gegen den muffeligen Geruch in Ihrem Auto. Auch hier gilt: mit einem Schwamm auftupfen, einige Minuten einziehen lassen und mit einem leicht feuchten Lappen abwischen.

Vor allem Ledersitze können nach dem Reinigen etwas Pflege gebrauchen. Ein bewährtes Hausmittel ist beispielsweise eine transparente Schuhcreme. Sie macht das Leder wieder geschmeidig. Bei Veloursleder sollten Sie ein entsprechendes Mittel benutzen. 

Zum Weiterlesen: Hausmittel genial für Autositze: Tipps gegen Schmutz und Flecken.

Kunststoffteile im Autoinnenraum materialschonend reinigen 

Wenn Sie alle Staub aufwirbelnden Arbeiten erledigt haben, geht es an die Kunststoffoberflächen. Diese lassen sich unkompliziert mit einem leicht angefeuchteten, weichen Lappen abwischen. Vor allem in den Airbag-Bereichen ist es wichtig, auf chemische Reinigungsmittel zu verzichten, weil sie die konstruierten Sollbruchstellen angreifen könnten.

Armaturen und das Cockpit reinigen Sie am besten mit warmem Wasser und einem fusselfreien Mikrofasertuch. Das Tuch, das Sie zwischenzeitig ausspülen, sollte dabei nur nebelfeucht sein – damit es keine Schlieren hinterlässt.

Lesen Sie zudem: Putz-Trick für stumpfe Scheinwerfer: Auf diese Idee wären Sie nie gekommen.

Sie freuen sich auf weitere Pflege-Tipps für Ihr Fahrzeug?

Alles rund ums Thema Mobilität gibt es in unserem regelmäßigen Auto-Newsletter.

Autofenster auf Hochglanz polieren – mit diesen Hausmitteln 

Ein geniales Hausmittel zum Autofenster-Putzen: lauwarmes Wasser und Damenstrumpfhosen. So entfernen Sie Staub und Schmutz, ohne die Oberflächen zu verkratzen. Waschen Sie zuerst die Scheiben mit feuchter Strumpfhose ab, reiben dann das Glas mit der Schnittfläche einer Zwiebel ab, um eventuelle Beläge zu entfernen. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen und mit einem Mikrofasertuch trockenreiben. So bekommen Sie Ihre Autofenster spiegelblank – ganz ohne Chemiekeulen.

Nicht vergessen, im Autoinnenraum den Dachhimmel zu reinigen

Eigentlich kommt es beim Autohimmel selten zu Verschmutzungen. Falls doch, saugen Sie als Erstes den kompletten Dachhimmel trocken ab. So entfernen Sie schon mal den losen Schmutz und Staub. Bei einer härteren Verunreinigung bürsten Sie den Dachhimmel zuerst ab.

Ist der Stoff nur leicht verschmutzt, reichen anschließend Polsterreinigungstücher: Damit bearbeiten Sie die betroffenen Stellen. Bei Flecken arbeiten Sie einen milden Innenraumreiniger mit einem Schwämmchen ein. Nach einer kurzen Einwirkzeit mit klarem Wasser abreiben und trocknentupfen. Olga Krockauer

Zum Weiterlesen: So reinigen Sie Ihren Auto-Dachhimmel in wenigen Schritten.

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Auch interessant

Kommentare