Experten warnen

Autofahren im Winter: Bei diesem Fehler droht hoher Schaden

Manche Methoden zum Enteisen von Scheiben eignen sich mehr als andere.
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Funktioniert der Scheibenfrostschutz?

Bei eisigen Temperaturen wie aktuell sollten Autofahrer nicht an der falschen Stelle Geld und Zeit sparen. Der ADAC warnt – und erklärt, was jetzt zu tun ist.

Wer mit dem Auto gut und sicher durch den Winter kommen will, sollte gerade angesichts nächtlicher Minusgrade* ein paar Regeln nicht vergessen. Der ADAC hat eine Checkliste mit den wichtigsten Tipps für die Instandhaltung des Autos im Winter veröffentlicht:

ADAC-Checkliste für Ihr Auto im Winter – Achtung vor Motorschäden

Zu geringer Kühl-Frostschutz kann im Extremfall zu Motorschäden führen, wie die Experten warnen. Mindestens -25 Grad Celsius sollten beim Frostschutz der Kühleranlage sichergestellt sein, so ihr Tipp. Kontrollieren lasse sich das mit einem kleinen Prüfgerät recht einfach, an der Tankstelle oder in der Werkstatt. Bei Temperaturen unter null Grad unbedingt drauf achten.

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Auch für den Scheibenfrostschutz haben die Experten ein paar Tipps parat: „Dem Scheibenwischwasser sollte geeigneter Winterreiniger hinzugefügt werden“, heißt es in der Mitteilung auf ADAC.de – damit Wasser, Pumpen und Spritzdüsen nicht einfrieren. Der Rat: „Nach dem abendlichen Auto-Abstellen die Wisch-/Waschanlage kurz laufen lassen, um scharfkantige Streumittel-Reste zu beseitigen.“ Andernfalls könnten sie beim Eiskratzen am nächsten Tag das Glas beschädigen.

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Checkliste für den Winter: Beleuchtung, Winterreifen, Autobatterie

Beschlagene Scheiben werden durch Heizung, Gebläse und Klimaanlage wieder frei. Sollten die Scheibenwischer Schlieren hinterlassen, besser gleich die alten Wischblätter austauschen. Tipp des ADAC: „Über Nacht unter die Scheibenwischergummis Isolationsfolie legen, damit sie nicht anfrieren und beschädigt werden.“ Gegen vereiste Türschlösser könnte ein „Universalspray“ oder ein „nicht harzendes Öl“ helfen. „Ansonsten hilft ein „Türschlossenteiser - sofern er nicht im Handschuhfach deponiert ist!“

Korrekt eingestellt sein sollte die Beleuchtung, wo gegebenenfalls die Werkstatt weiterhilft. Genauso wie die Autobatterie: „Wenn die Batterie bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt den Anlasser nur noch müde durchdreht, dann sollte sie unbedingt geprüft und, falls nötig, rechtzeitig ersetzt werden“, warnt der ADAC. Unter „4 mm Profiltiefe“ seien zudem Winterreifen, obwohl gesetzlich zulässig, für den Wintereinsatz „nicht mehr sicher“. (ahu) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks

Quelle: ADAC

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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