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Von Koenigsegg bis Ferrari: Die seltensten und teuersten Autos der Welt

Der Ferrari LaFerrari ist das teuerste Auto des 21. Jahrhunderts – auch wegen einer besonderen Geschichte.
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Der Ferrari LaFerrari ist das teuerste Auto des 21. Jahrhunderts – auch wegen einer besonderen Geschichte.

Exquisite Raritäten mit unglaublichen Preisschildern. Sehen Sie hier, welche Wagen die Listen dominieren. Den LaFerrari gibt es sogar in Aktion zu bestaunen.

Von Autos ging schon immer ein besonderer Reiz aus. Kein Wunder also, dass die seltensten Exemplare von ihnen eine besondere Anziehungskraft ausüben. Auf der Straße wird man jedoch wohl keinen dieser Wagen sehen – außer man ist ein echter Glückspilz –, doch das macht ja ihre mystische Aura erst aus. Denn bei diesen Autos handelt es sich entweder um sehr spezielle Varianten oder um Einzelanfertigungen – inzwischen gesellte sich sogar ein Wagen mit Hybridantrieb* zu seinen exklusiven Gefährten. Lernen Sie hier die seltensten Autos der Welt kennen.

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Die seltensten Autos der Welt: Den Anfang macht ein Filmauto

  • Das Captain Nemos Nautilus Car: Einigen dürfte dieses Auto aus dem Film „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ bekannt sein. Für den Hollywoodstreifen baute das Studio zwei Exemplare des Wagens, die nach den Dreharbeiten für die überraschend geringe Summe von etwa 30.000 Dollar verkauft wurden. Das Auto ist sogar fahrtüchtig, besitzt jedoch keine Straßenzulassung.
  • Nur zwölf Stück gibt es vom Falcon F7 aus den USA. Dafür hat der üblicherweise rote Flitzer ordentlich Power unter der Motorhaube: Die Sonderversion mit Twin-Turbo-Ausstattung dieses sowieso schon überaus seltenen Autos hat 1.100 PS und schafft laut msn 95 km/h in nur 2,7 Sekunden!
  • Der Ferrari LaFerrari ist nicht nur eine absolute Sehenswürdigkeit auf der Straße, sondern hat auch eine besondere Geschichte. 2013 gebaut war es der erste Ferrari mit Hybridantrieb, die Stückzahl aber auf 499 Exemplare begrenzt. 2016 wurde dann aber ein 500. Exemplar gefertigt und für knapp 7 Millionen Euro verkauft. Der Erlös ging aber nicht ans Unternehmen, sondern kam dem Wiederaufbau nach einem schlimmen Erdbeben in Italien zugute. Damit ist der Ferrari LaFerrari das teuerste Auktionsauto des 21. Jahrhunderts – mit knapp 1.000 PS übrigens bleibt er aber auch ein echter Supersportwagen, wie zum Beispiel dieses Video hier zeigt:

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Weiter geht‘s mit den seltensten und teuersten Autos der Welt

  • Vom Koenigsegg CCXR Trevita sollten ursprünglich drei Exemplare gefertigt werden – aus unbekannten Gründen wurden es letztlich nur zwei. Der Name ist daher etwas irreführend, bedeutet der schwedische Name Trevita doch „die drei Weißen“. Auch bekannt als Diamant auf Rädern, da dieser besondere Koenigssegg mit schwarzen Karbonfasern beschichtet ist und dadurch bei einem bestimmten Lichteinfall aussieht, als bestünde er aus tausenden Diamanten. Für 4,8 Millionen Dollar kaufte sich einst der mehrfache Boxweltmeister Floyd Mayweather Jr. eines der beiden Autos.
  • Keine Liste der seltensten und teuersten Autos der Welt ist vollständig ohne den Ferrari 250 GTO, von dem nur 36 Modelle angefertigt wurden. Ja – schon wieder Ferrari, und auch schon wieder mit Preisrekorden. Gleich zweimal wurde der Supersportwagen der teuerste der Welt: Einmal bezahlte ein Sammler bei einer Auktion 35 Millionen Dollar für den Flitzer, kurze Zeit später ein weiterer Sammler sogar 52 Millionen Dollar. Keine schlechten Summen, bedenkt man dass der Ferrari 250 GTO in 60er-Jahren bei Erscheinen gerade einmal 18.000 Dollar gekostet hat.

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Die seltensten Autos der Welt – immer eine Interpretation wert

Fertigungsgeschichte oder Zahl der Exemplare – es gibt viele Faktoren, die ein Automodell in die Kategorie der seltensten oder teuersten der Welt emporheben können. Daher kommt es auch immer auf die subjektive Zählweise an. Gehört in eine solche Liste nicht etwa auch der legendäre Aston Martin DB5, den Sean Connery aka James Bond in Goldfinger fuhr? Oder der Maybach Exelero, der nur für eine neue Art von Reifen gefertigt wurde? Eines bleibt sicher: Ob Elektroautos oder Verbrenner, Autos werden immer zu begeistern wissen. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Autohersteller wagen sich in neue Segmente

VW-Studie W12 Roadster
Wundervolle Flunderware aus Bella Italia? Eindeutig jein. Zwar rollte Ende der 1990er die VW-Studie W12 Roadster aus Wolfsburg in die Messehallen, doch gezeichnet hatte sie der italienische Stardesigner Giorgetto Giugiaro. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
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Hautevolee sagt «Nee»: So richtig zündete Renaults Abstecher in die Oberklasse mit dem Vel Satis (2002 bis 2009) nicht. Foto: Renault/dpa-tmn © Renault
Mini-Studie Urbanaut
Maxi oder Mini? Die Studie Urbanaut der BMW-Tochter Mini zeigt einen Entwurf für ein vanartiges Stadtauto. Foto: BMW Group/dpa-tmn © BMW Group
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Zu schön um wahr zu werden? In Serie gegangen ist der W12 von VW nie, aber es gab ja auch viel konzerninterne Konkurrenz wie zum Beispiel von Bugatti, Lamborghini und Audi. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
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Was meinen Sie? Schaut diese futuristische zweisitzige Audi-Studie (Urban Concept) von 2011 mit ihren Kotflügeln nicht auch ein wenig nostalgisch aus?. Foto: Audi AG/dpa-tmn © Audi AG
Porsche-Studie Vision Renndienst und VW-Bulli
Bulli als Buddy: Optisch orientiert sich die Porsche-Studie Vision Renndienst (l) am historischen VW-Bulli (r) aus der Rennabteilung, will jedoch bis zu sechs Personen Platz bieten. Foto: Porsche AG/dpa-tmn © Porsche AG
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«Das sieht doch aus wie ein...» Genau, aus der Mercedes-Studie Micro Compact Car wurde später der Smart. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

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