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Autoversicherung – alle Infos: Worauf Sie achten müssen und welche Leistungen wirklich wichtig sind

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Von: Felix Herz

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Gerade im Sommer werden die Temperaturen im Auto manchmal unterschätzt. (Symbolbild)
Der Betrag einer Kfz-Versicherung richtet sich unter anderem auch daran aus, wie lange Sie unfallfrei gefahren sind. (Symbolbild) © Uli Deck/dpa (Symbolbild)

Ohne eine Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es keine Zulassung für Ihr Fahrzeug. Dementsprechend ist das Angebot groß.

Haftpflichtversicherung, Vollkasko, Teilkasko, Schadenfreiheitsklassen – wer ein Auto kaufen will oder bereits besitzt, sollte diese Begriffe kennen. Denn sie spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, wie man sein Auto versichern lassen will. Denn mindestens eine Haftpflichtversicherung muss sein, ohne sie gibt es keine Zulassung für das Fahrzeug*. Zur Übersicht stellen wir hier nochmal die wichtigsten Begriffe vor:

Lesen Sie zudem: Wechsel der Kfz-Versicherung: Wo findet man den günstigsten Tarif?

Autoversicherung abschließen: Die alleinige Haftpflichtversicherung

Da jeder Autobesitzer zwingend auch eine Haftpflichtversicherung braucht, müssen die Versicherungen auch jeden Kunden annehmen. Eine Ausnahme hiervon liegt nur vor, wenn der entsprechende Kunde in der Vergangenheit Beitragszahlungen schuldig geblieben ist, er außerhalb des Geschäftsgebiets der Versicherung wohnt oder die Versicherung nur für bestimmte Berufsgruppen ist. In Deutschland haben laut Test.de nur 13 Prozent der Pkw-Besitzer ausschließlich eine Haftpflichtversicherung. Das liegt daran, dass eine alleinige Haftpflichtversicherung ohne Zusätze nur bei eher älteren und weniger teuren Fahrzeugen Sinn ergibt. Auf gut Deutsch also bei Autos, die schon Schäden oder Mängel aufweisen, und weitere Schäden, vor allem kosmetischer Natur, nicht unbedingt behoben werden müssen.

Teilkasko und Vollkasko: Darauf kommt es an

Während also die Haftpflicht jegliche vom Fahrer verursachten Schäden an anderen Autos, Personen oder Sachgegenständen übernimmt, kommt die Teilkasko für unverschuldete Schäden am eigenen Auto auf, die der Fahrer nicht beeinflussen kann. Dazu zählen Autodiebstahl, Unwetterschäden wie Hagel, Überschwemmung und Sturm (hier aber erst ab Windstärke acht), Glasbruch, Wildunfälle, Maderbisse oder Brand- und Kurzschlussschäden. Im Unterschied zu Haftpflicht und Vollkasko gibt es aber keine Schadenfreiheitsklasse, also keine Abstufung bei Unfällen und keine Aufstufung bei unfallfreien Jahren.

Eine Vollkaskoversicherung ist schließlich das Rundum-Paket. In ihr ist eine Teilkasko automatisch enthalten. Außerdem zahlt der Versicherer hier die Reparaturkosten am eigenen Fahrzeug auch bei einem selbstverschuldeten Unfall. Sie kommt auch bei Vandalismus für die Kosten auf und zahlt Reparaturen, auch wenn der schuldige Unfallverursacher Fahrerflucht beging. Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich vor allem bei teureren Autos, der Großteil der in Deutschland auf diese Weise versicherten Autos ist mehr als 15.000 Euro wert, informiert Test.de.

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Autoversicherung: Worauf Sie achten müssen

Hier noch einige Tipps zur Autoversicherung und welche Leistungen besonders wichtig sind:

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