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BMW gegen Mercedes: Mit ihren neuen Bediensystemen duellieren sich die Autobauer

Der Mercedes Hyperscreen und das BMW-Bediensystem aus dem iX
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Mercedes zeigt den Hyperscreen, BMW hält mit einem eigenen Konzept dagegen.

Bei Elektroautos werden für viele Kunden die „inneren Wert“ immer wichtiger – deswegen legen BMW und Mercedes bei den Bediensystemen nach. Und auch FCA hat was Neues am Start.

Las Vegas – Die Autohersteller hatten die CES in den vergangenen Jahren zu ihrer neuen Lieblingsmesse auserkoren. Nachdem es bei den letzten Las-Vegas-Messen mit großen Neuheiten jedoch eher blass zuging, sollte dieses Jahr voll durchgestartet werden. Erstmals sollte es eine neue Messehalle geben, in der sich die Autokonzerne deutlich standesgemäßer als bisher präsentieren konnten. Doch Covid-19 hat nicht nur Europa und Asien, sondern auch Nordamerika fest im Griff und so wurde die CES 2021 bereits im vergangenen Sommer in ein Online-Event umgewandelt. Das führte dazu, dass auch Autohersteller ihre Engagements auf der geplanten Las-Vegas-Messe völlig neu überdenken mussten. Einige zogen sich zurück, andere wichen auf andere Formate aus und enthüllten die Messeneuheiten anders als geplant nicht in der Spielermetropole.

BMW will mit seinem gestochen scharfen Hightech-Display im elektrischen BMW iX eine neue Ära einläuten, wie 24auto.de berichtet. Ähnlich reduziert wie das Außendesign des iX, das eher an einen Kombi denn an einen Crossover erinnert, ist das Innere. Hier blickt der Fahrer auf ein leicht zu ihm hin gewölbtes Display, das bis weit in die Mitte der Armaturentafel ragt. Eine echte Schau ist jedoch die beinahe frei schwebende Mittelkonsole aus Echtholz mit Starter, Gangwahlschalter sowie bekannten Drück- und Dreh-Elementen. Wie bei den aktuellen BMW-Modellen lassen sich die Funktionen jedoch auch per Sprache und Touchdisplay bedienen. An sich hätte es auf der CES 2021 in Las Vegas das erste Kräftemessen mit dem Hyperscreen von Mercedes gegeben, der in diesem Sommer im ebenfalls elektrischen Mercedes EQS seine Premiere feiert. Das Großdisplay besteht aus drei Einzelkomponenten für Fahrer, Beifahrer und Zentraldisplay mit einer Gesamtbreite von mehr als 1,40 Metern. Im Gegensatz zur flachen Informationswand des Byton M-Byte ist der Hyperscreen von Mercedes hinter einer organisch geformten Glasscheibe versteckt, die sich ans Armaturenbrett des neuen Mercedes-Topmodells EQS anpasst und die Insassen flexibel informiert. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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