Tanken scheinbar immer teurer

Horrende Spritkosten: Benzin-Preis steigt in Stadt sogar auf „über zwei Euro“

Tanken geht derzeit ordentlich ins Geld: Benzin ist dem ADAC zufolge so teuer wie seit acht Jahren nicht mehr. Der Oktober könnte das bisherige Ergebnis noch toppen.

Benzin ist laut ADAC so teuer wie seit acht Jahren nicht mehr. Im September sei der Preis für einen Liter Super E10 gegenüber August um 1,2 Cent auf durchschnittlich 1,569 Euro gestiegen. „Der letzte Tag im September war auch der teuerste Tag zum Tanken: Ein Liter E10 kostete am 30. September 1,586 Euro, ein Liter Diesel 1,452 Euro“, teilte der ADAC am 1. Oktober in München mit.

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ADAC: Benzin 26 Cent teurer als im Januar

Seit dem 1. Januar sei Benzin damit um 26 Cent teurer geworden, Diesel um 24 Cent. Am günstigsten sei das Tanken zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr, teilte der Autofahrerclub mit. Wer diese Faustregel berücksichtige und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutze könne beim Tanken stets einige Euro sparen. Weitere Tipps, wie Sie bei den Spritkosten sparen können, erfahren Sie zudem hier.

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„Erste Benzinsorte in Berlin über 2 Euro“

Bild.de berichtete am 11. Oktober derweil von einem erneuten „Spritpreis-Hammer“. Dem Bericht zufolge war an dem Tag in Berlin die „erste Benzinsorte an einer innerstädtischen Tankstelle“ auf einen Preis von über zwei Euro gestiegen: „Shell V-Power Racing kostete in Berlin-Schöneberg am Montagmorgen knapp 2,01 Euro“, meldete das Portal konkret. Jedoch auch ganz normales Superbenzin knacke „an vielen Autobahn-Tankstellen immer öfter die Zwei-Euro-Grenze“. Auch das Portal bz-berlin.de hatte am 11. Oktober über die „erste Benzinsorte in Berlin über 2 Euro“ berichtet.

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Autofahrer müssen sich auch bald in Sachen Bußgeld umschauen. So hat der Bundesrat inzwischen die Änderungen am Bußgeldkatalog beschlossen, wonach Temposünder und Falschparker in Zukunft teils deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Mehr über die künftigen Bußgelder erfahren Sie hier. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) müsse die Verordnung nun noch unterschreiben, hatte die Deutsche Presse-Agentur am 8. Oktober weiter berichtet. Die Änderungen würden dann laut Verordnung drei Wochen nach der Verkündung in Kraft treten - erwartet werde dies noch im Herbst 2021. (ahu)

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

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