Dreiste Aktion

Betrunkener Mann fährt im Kleintransporter gegen Zaun – doch gibt jemand anderem die Schuld

Ein Autofahrer betrinkt sich am Steuer eines Wagens. (Symbolbild)
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Ein Autofahrer betrinkt sich am Steuer seines Wagens. (Symbolbild)

Betrunken Auto zu fahren, stellt eine große Gefahr für sich selbst oder andere Verkehrsteilnehmer dar. Doch was sich ein 64-Jähriger jetzt geleistet hat, ist einfach der Gipfel.

Elchingen (Bayern) – Es kommt nicht selten vor, dass Temposünder, Raser und Unfallverursacher unter dem Einfluss von Alkohol stehen. Die Polizei findet das schon vor Ort kinderleicht heraus, etwa mit einem Alkotest. Später wird oft noch eine Blutentnahme durchgeführt, um sicherzugehen. Schließlich kann das Ergebnis das Strafmaß erheblich beeinflussen.

Erst kürzlich hat die Polizeiinspektion Neu-Ulm in einem solchen Fall einen Anruf erhalten. Ihr wurde ein Verkehrsunfall in der Gewerbestraße in Unterelchingen gemeldet. Als die Beamten dort ankommen, erklärt ihnen eine 59-jährige Frau am Unfallort, dass sie mit einem Kleintransporter gegen den Zaun einer ortsansässigen Firma geprallt sei.
Ihr 64-jähriger Mann, der ebenfalls anwesend ist, habe nur als Beifahrer im Wagen gesessen. Doch schnell merken die Beamten, dass etwas nicht stimmt. 24auto.de enthüllt die komplette Geschichte.*

Der Mann verhält sich einfach zu verdächtig und ist stark angetrunken. Bei weiteren Nachforschungen an einer nahegelegenen Tankstelle stellt sich heraus, dass der Ehemann selbst den Verkehrsunfall verursacht haben muss. Demnach soll der 64-Jährige vor dem Vorfall noch alleine im Kleintransporter hinterm Steuer gesessen haben und auch selbst gefahren sein.

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