Bestes Angebot finden

Mietwagen-Broker: So profitieren Sie vom System aus Direktanbietern und Brokern

Touristinnen sitzen im Auto und suchen am Smartphone nach einer Reisedestination.
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Bei der Buchung eines Mietwagens sollten Sie viele Angebote vergleichen.

Mietwagen können sowohl über Broker als auch über Direktanbieter gemietet werden. Aber was ist der Unterschied und wie findet man das beste Angebot?

Bei der Buchung eines Mietwagens machen sich wohl die wenigsten Gedanken darüber, ob die Vermietung über einen Broker oder einen Direktanbieter läuft. Tatsächlich kann es aber sinnvoll sein, sich mit den Unterschieden zu beschäftigen: Denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Mietwagen: Was ist der Unterschied zwischen Brokern und Direktanbietern?

Bekannte Direktanbieter sind SIXT, Europcar oder Hertz und wohl das, was man sich klassischerweise als Mietwagen-Vermieter vorstellt: Die Anbieter verfügen über eine eigene Flotte an Fahrzeugen, die geleast und bestmöglich ausgelastet werden sollen. Vor Ort werden meist Zusatzleistungen wie Versicherungen und Extras – zum Beispiel Kindersitz, GPS oder Zusatzfahrer – angeboten. Das hat den Vorteil, dass Kunden direkt im Kontakt mit dem Vermieter stehen und einen Schaden direkt beim Anbieter einreichen können. Allerdings können Mietwagen-Suchende die Angebote oft nur schlecht vergleichen, sodass oft höhere Preise gezahlt werden müssen.

Diese Probleme umgehen Kunden, wenn sie über einen Mietwagen-Broker ein Fahrzeug aussuchen. Der Unterschied zum Direktanbieter ist, dass der Broker über keine eigene Fahrzeugflotte verfügt. Stattdessen vermitteln sie Fahrzeuge von Direktanbietern mit eigener Flotte und Personen, die auf der Suche nach einem Mietwagen sind. So kauft der Broker bestimmte Volumina an Mietwagen bei den Direktanbietern ein, wofür sie einen Mengenrabatt erhalten. Dies hat den Vorteil, dass sie einen günstigeren Preis an die Kunden weitergeben können. Zusätzlich bieten Broker eigene Versicherungen mit unterschiedlichen Leistungen an. Zu bekannten Mietwagen-Brokern zählen unter anderem Rentalcars.com, Auto Europe und Sunny Cars.

Allerdings haben Kunden auch bei Brokern keine vollständige Markttransparenz; der Fokus der Anbieter liegt meist auf bestimmten Regionen. Zudem müssen Kunden einen Schaden zunächst beim Anbieter bezahlen und hinterher abrechnen.

Mietwagenbuchungsportale bieten Überblick über beste Angebote

Wer einen umfassenden Überblick über das Angebot an Mietwagen haben will, sollte Buchungsportale wie HappyCar, Check24 oder Billiger-Mietwagen zurate ziehen. Hier sind die Angebote aller Broker im Markt sowie teilweise der Direktanbieter integriert, sodass Kunden ein vollständiges Bild des Marktes erhalten. Die Angebote – inklusive Versicherungen – werden übersichtlich dargestellt und können somit gut miteinander verglichen werden. Im Anschluss lässt sich das gewünschte Angebot direkt auf der Seite buchen. Die Buchungsportale stehen den Kunden bei Fragen zur Seite. Zu beachten ist allerdings, dass Mietwagenbuchungsportale die Preise nicht selbst gestalten – es werden nur die Angebote des Marktes angegeben. Es können aber eigene Versicherungen angeboten werden. Allerdings basieren auch hier die Versicherungen auf dem Rückerstattungsprinzip.

Zudem gibt es noch eine andere Variante an Mietwagenbuchungsportalen – darunter fällt zum Beispiel Kayak: Auch dort erhalten Kunden einen Überblick über das umfassende Angebot an Mietwagen auf dem Markt. Die Buchung selbst ist aber nicht direkt auf der Seite möglich. Stattdessen werden Interessenten über einen Clickout auf die Seite des Direktanbieters weitergeleitet. Somit ist der Buchungsprozess unübersichtlicher und es gibt keinen direkten Ansprechpartner. Dennoch lassen sich auch hier gut Preise miteinander vergleichen.

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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