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Bußgelder sollen steigen: Wo es für Autofahrer besonders teuer wird

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Von: Anne Hund

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Minister von Bund und Ländern haben sich auf einen neuen Bußgeldkatalog verständigt. Er bedeutet eine drastische Erhöhung der Bußgelder für Temposünder und Falschparker. Hier die Übersicht.

Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich auf einen neuen Bußgeldkatalog geinigt. Noch sei nicht sicher, wann er in Kraft tritt, berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa, Stand: 16. April). Dem ADAC zufolge sollen die neuen Bußgeldsätze allerdings „noch in diesem Jahr“ kommen. Sicher ist: Er enthält eine drastische Erhöhung der Bußgelder für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO). Womit Autofahrer rechnen müssen, schilderte dpa anhand dieser Auswahl:

Rettungsgasse blocken, falschparken, rasen: Höhere Bußgelder geplant

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Aktuelle und geplante Bußgelder für PKW

Für Temposünder soll es künftig deutlich teurer werden: Dabei gelte das Motto: Je schneller, desto teurer, schrieb dpa anlässlich der geplanten Erhöhung der Bußgelder. Die geplanten Bußgelder für Pkw innerorts:

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Und das sind die geplanten Bußgelder für Pkw außerorts aus, wie ADAC.de außerdem schreibt:

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Bußgeldkatalog: Einigung bei Bußgeldern und Fahrverboten

Der ADAC begrüßt nach eigenen Angaben die Einigung von Bund und Ländern auf einen neuen Bußgeldkatalog. Zu den Hintergründen heißt es auf ADAC.de: „Wegen eines Zitierfehlers ist die Bußgeldkatalogverordnung vom 28. April 2020 im Rahmen der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) ungültig. Aber auch inhaltlich gab es mächtig Ärger, da Fahrverbote bereits bei einer Tempoüberschreitung von 21 km/h innerorts bzw. 26 km/h außerorts vorgesehen waren.“

Bei der Einigung sei es nun gelungen, die ursprünglich geplanten drastischen Verschärfungen bei den Fahrverbotsgrenzen bei Geschwindigkeitsverstößen zu verhindern und dennoch Raser durch deutlich höhere Bußgelder abzuschrecken. „Die neuen Bußgeldsätze sollen noch im Laufe dieser Legislaturperiode in Kraft treten“, heißt es außerdem auf ADAC.de.

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