Kompakter Crossover-SUV

Die SUV-Alternative: Erste Eindrücke vom Cadillac XT4

Cadillac XT4
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Der XT4 ist der bislang kleinste Cadillac.

Der Cadillac XT4 ist quasi der kleine Bruder des XT5. Ab Samstag steht er erstmals beim Händler – wir konnten vorab erste Fahreindrücke sammeln.

Cadillac traut sich was. Mit dem neuen XT4 wollen die Amerikaner im Segment der kompakten Crossover-SUV* hierzulande eine Alternative zu den bekannten Produkten der etablierten Hersteller Audi, BMW, Mercedes & Co. bieten.

Cadillac XT4: Frisches und junges Design

Das Design wirkt überraschend frisch. Kein Wunder, denn das Team, das den XT4 gestaltete, war das jüngste, das die US-Marke jemals mit so einem Auftrag versehen hatte.

Der Innenraum bietet dagegen weniger Überraschendes, was aber kein Nachteil ist. Trotz einer Vielzahl von Knöpfen, Hebeln und Schaltern wirkt das Cockpit nicht überladen und schon nach Kurzem findet man sich zurecht und muss nicht lange suchen.

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Diesel und Benziner

Angetrieben wird der Cadillac von einem neu entwickelten 2-l-Vierzylinder-Diesel mit einer Leistung von 178 PS. Ein ebenfalls komplett neu entwickelter 2-l-Benziner mit 230 PS ist ab Ende des Jahres erhältlich. Neu ist auch die Neungang-Automatik.

Er liebt entspanntes Cruisen

Der XT4 soll auch jüngere Kunden zur Marke locken .

Das maximale Drehmoment von 381 Nm steht zwar schon bei 1.500 U/min zur Verfügung, ein Renngaul ist der 1.843 Kilogramm schwere XT4 deswegen noch lange nicht. Aber das passt auch nicht zum Charakter. Viel besser macht er sich beim entspannten Cruisen auf der Autobahn und Punkte holt er sich auch bei der Fahrt über Landstraßen, die gerne auch etwas schlechter asphaltiert sein dürfen. Da überzeugt die recht präzise Lenkung und die eher straffe Federung, die so gar nichts von den bisweilen heftig schlingernden und wankenden US-Dickschiffen der Vergangenheit hat.

Als Verbrauch zeigt der Bordcomputer nach unserer Testrunde gut sieben Liter an – bei ausgewogenerer Fahrweise dürfte der Wert noch zu senken sein. 6,7 Liter gibt Cadillac an.

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Viel Platz für die Passagiere

Das Platzangebot für vier Erwachsene ist sehr üppig, beim Gepäck muss man dagegen Abstriche machen: 637 Liter passen in den 4,60 Meter langen XT4 (bei umgeklappten Rücksitzen sind’s 1.385 Liter). Die Höhe, in die man die Heckklappe öffnen kann, lässt sich verstellen. Weiteres sinnvolles Extra: Mit der Rückspiegelkamera hat man auch bei vollbeladenem Kofferraum beste Sicht nach hinten.

Der Kofferraum fällt eher klein aus beim Cadillac XT4.

Launch Edition zum Verkaufsstart

Zum Start gibt es den XT4 als gut ausgestattete Launch Edition zu einem Preis ab 42.900 Euro. Wer sein SUV individueller ausstaffieren will, kann dies zum Jahresende tun, wenn die Basisversion zum Preis von 35.800 Euro zum Händler kommt. Zur Wahl stehen drei Ausstattungslinien: Luxury, Premium Luxury und Sport.

Eine Hybridversion oder ein vollelektrischer XT4 sind nicht vorgesehen. Dafür kommt 2022 der Lyriq, mit dem Cadillac das Zeitalter der Elektroautos einläuten will. (Volker Pfau) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig. © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt. © dpa

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