Viel Power fürs Geld

Chevrolet Corvette C8 Stingray im Test: So fährt sich die Europa-Version

Fahraufnahme einer Corvette C8 Stingray
+
Die Corvette C8 Stingray bietet viel Sportwagen-Power zu einem relativ fairen Preis.

Mehr als ein Jahr nach ihrem Erscheinen kommt die Mittelmotor-Corvette C8 endlich auch nach Deutschland. Das Warten hat sich gelohnt. Die „Vette“ bietet viel Sportwagen-Spaß fürs Geld.

Detroit – Vierzig Jahre haben sie bei Chevrolet von der Corvette als Mittelmotor-Sportwagen geträumt. Ergibt Sinn: Schließlich ist die Anordnung, das Triebwerk vor die Hinterachse zu packen, für echte Fahrdynamiker der Königsweg – und wie es möglichst schnell um die Ecken geht, wissen sie auch jenseits des Atlantiks. Aber wie das manchmal so ist, wurden Prototypen gebaut und wieder eingestampft. Schließlich machte die „Vette“ mit der langen Haube ihre Sache ziemlich gut. Und die Silhouette gehört einfach zu den automobilen Klassikern. Aber in der achten Generation ist es endlich so weit: Die von Prince besungene „Little Red Corvette“ wird nach dem Mittelmotorprinzip gebaut.

Direkt hinter dem Fahrer werkelt ein klassischer 6,2-Liter-Smallblock-Achtzylinder-Sauger mit 354 kW/482 PS. Das sind 9,5 kW/13 PS weniger als bei der US-Version (aufgrund des Partikelfilters): Damit bewegt sich die Corvette im Leistungsspektrum des Porsche 911 GTS. Die Corvette liegt gut in der Hand und die neue Gewichtsverteilung macht es dem Fahrer einfach. Ein Genuss ist der frei atmende satt voluminös jubelnde Achtzylinder, der zwar eine variable Ventilsteuerung, aber kein Turbo-Gebimmel hat. Herrlich. Das Fast-Rechteck-Lenkrad liegt gut in der Hand, aber die Rückmeldung erreicht nicht ganz das Niveau der Porsche-Steuerung. Dennoch lässt sich die Corvette exakt und ziemlich beschwingt um die Ecke zirkeln.
Die Details zu Interieur, Preisen und Verbrauch der Corvette C8 verrät 24auto.de.*

*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare