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Autokauf: Was bedeutet verlängerter Lockdown für die Autohäuser?

Sich im Autohaus in aller Ruhe umsehen - das ist im Corona-Lockdown aktuell nicht möglich.
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Sich im Autohaus in aller Ruhe umsehen, das wünschen sich viele Kunden wieder.

Wann dürfen die Autohäuser in der Coronakrise wieder vollständig öffnen? Was den Einzelhandel betrifft, gibt es einige Neuerungen.

Update vom 24. März: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik am Mittwoch entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. Das bedeutet, dass der Gründonnerstag und der Karsamstag nun doch nicht zu Ruhetagen erklärt werden. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Update vom 23. März: Bund und Länder haben beschlossen, das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben von Gründonnerstag bis Ostermontag weitgehend herunterzufahren, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen.

Lockdown bis 18. April - Das gilt laut den Beschlüssen beim Einzelhandel

Der seit mehr als drei Monaten geltende Lockdown wird um drei Wochen bis zum 18. April verlängert, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zudem anlässlich der jüngsten Beschlüsse berichtete. Konsequenzen haben die beschlossenen Maßnahmen vor allem auch für den Einzelhandel: Denn Bund und Länder betonten, es sei notwendig, die Anfang März vereinbarte „Notbremse“ konsequent anzuwenden, so ein weiteres Ergebnis des jüngsten Treffens von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten. Sie soll greifen, wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in einem Land oder einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 Neuinfektionen liegt. Dann gelten, wie dpa es schildert, ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Beschränkungen, die bis zum 7. März in Kraft waren. Weitere Öffnungen soll es den jüngsten Beschlüssen zufolge nur geben, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 100 und stabil ist oder sinkt. Erst nach Ostern setzen Merkel und die Ministerpräsidenten dann begleitet von verstärkten Testungen und dem Fortschritt der Impfkampagne wieder auf allmähliche Lockerungen, wie Sueddeutsche.de berichtet.

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Corona-Lockerungen im Einzelhandel waren in Sicht

Update vom 4. März: Der Corona*-Lockdown wird angesichts weiter hoher Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten beim Bund-Länder-Treffen am 3. März beschlossen.

Das betrifft vor allem den Einzelhandel: Nach den schon vorgenommenen ersten Öffnungen bei Schulen und Friseuren sollen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und Spiegel Online berichten, ab dem 8. März in einem zweiten Schritt zuerst Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte folgen. In einzelnen Bundesländern sind diese bereits offen (so zum Beispiel in Bayern die Gartenmärkte), jetzt soll das laut dpa bundesweit zulässig sein. Voraussetzung ist, dass Hygienekonzepte und eine Kundenbegrenzung eingehalten werden. Der dritte Öffnungsschritt sieht laut Spiegel Online so aus: Bundesländer mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner könnten dann die Öffnung des Einzelhandels veranlassen. Demnach würden die zugelassenen Kundenzahlen an die Größe der Verkaufsfläche angepasst, heißt es auf Spiegel.de. „Eingeschränkte Öffnungen kann es jedoch bereits bei sinkenden oder stabilen Inzidenzwerten von weniger als 100 geben“, berichtet das Portal zudem. „Dann können Bundesländer den Einzelhandel mit vorheriger Terminvergabe öffnen.“

Auch für andere Bereiche wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie vereinbart – allerdings mit eingebauter Notbremse: Führen in einer Region einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, werden dort automatisch alle schon erfolgten
Erleichterungen wieder gestrichen, wie dpa berichtet.

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Update vom 3. März: Wann dürfen die Geschäfte und damit auch die Autohäuser in der Coronakrise wieder öffnen? Die Erwartungen vor dem Bund-Länder-Treffen am 3. März mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten beim Einzelhandel waren groß. Viele Menschen wünschen sich, dass sie wieder vor Ort einkaufen gehen können, wie Umfragen ergaben.

Vor dem Bund-Länder-Treffen deuten sich, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, zumindest weitere Öffnungsschritte an, allerdings abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen und mit einer „Notbremse“, falls bestimmte Werte steigen. Das ging laut dpa aus einem vorläufigen Beschlussentwurf für die Bund-Länder-Runde hervor, der allerdings noch nicht final beraten war, wie es in dem Bericht heißt. Demnach soll der Lockdown grundsätzlich vor allem wegen der Gefahr durch die neuen Virusvarianten bis 28. März verlängert werden. Verknüpft werden sollen zahlreiche Öffnungen auch mit massenhaften Schnelltests. Hauptkonfliktpunkt bei der Beratung der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dürfte sein, welche Inzidenzwerte man für welche Öffnungsschritte voraussetzt, wie dpa mit Blick auf das Treffen schrieb. Mehr über die aktuellen Entwicklungen zum Bund-Länder-Treffen am 3. März lesen Sie hier.

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Autohäuser mussten im Corona-Lockdown schließen

Update vom 11. Februar: Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich am Mittwoch auf eine Fortsetzung des Corona-Lockdowns verständigt, der bis mindestens 7. März gelten soll. Am 3. März soll dann über das weitere Vorgehen beraten werden. Die Möglichkeit für weitergehende Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie sehen Bund und Länder erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Dann sollten der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können, wie es etwa auf BR Online zu den neuen Beschlüssen hieß. Bisher galt demnach als politisches Ziel für Lockerungen eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50.

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Merkel und Ministerpräsidenten beraten zu Corona-Maßnahmen

Update vom 10. Februar: Das Bundeskanzleramt strebt Berichten zufolge eine Verlängerung des Corona-Lockdowns bis zum 14. März an. Auch ntv berichtete darüber am Mittwochmorgen: Entsprechendes gehe aus einem Entwurf für die Bund-Länder-Videokonferenz hervor, der ntv vorliege. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder beraten am Nachmittag über die Corona-Maßnahmen. Wie später zu erfahren war, plädierten die Ministerpräsidenten in der Mehrheit für eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März. Erfahren Sie hier mehr über die aktuellen Entwicklungen.

Coronakrise: Wann können Autohäuser wohl wieder öffnen?

Artikel vom 9. Februar: Wann dürfen Autohäuser in der Coronakrise* wieder öffnen? Das würden viele Autofahrer gerne wissen. Die Antwort ist ungewiss. Es gibt, was die Geschäfte betrifft, keinen verbindlichen Zeitplan, was mögliche Lockerungen in den kommenden Monaten betrifft, sofern die Inzidenzwerte weiter sinken sollten. Am 10. Februar beraten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten gemeinsam über das weitere Vorgehen in der Coronakrise.

Im Vorfeld dieses Treffens am 10. Februar hatte die Automobilindustrie eine Wiedereröffnung der Autohäuser ab dem 15. Februar gefordert, wie die Nachrichtenagentur AFP (Stand: 7. Februar) aus einem Bericht zitierte. Es wachse „täglich die Gefahr, dass über die ohnehin schon immensen krisenbedingten Schäden hinaus viele weitere unternehmerische Existenzen und Arbeitsplätze bedroht werden“, sagte demnach die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, dem „Handelsblatt“.

Der Autohandel sei „der zentrale Absatzkanal für die Autoindustrie“ und seit dem 16. Dezember blockiert. Die aktuelle Situation bedrohe nicht nur die Autohäuser selbst. „Die Folgeeffekte wirken sich über die Lieferketten auf Hersteller und Zulieferer aus – mit täglich wachsenden Konsequenzen für die Produktion“, warnte Müller dem Bericht zufolge. Das Frühjahrsgeschäft gehöre zu den absatzstärksten und somit wichtigsten Monaten des Jahres.

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Wird der Corona-Lockdown verlängert?

Auch viele andere Geschäfte hat der Lockdown hart getroffen. Forderungen nach einem festgelegten Stufenplan für den Ausstieg aus dem Lockdown hatte die Wirtschaft immer wieder formuliert.

Feststehen dürfte unterdessen, dass der Corona-Lockdown grundsätzlich verlängert wird, wie sich Berichten zufolge schon vor dem Treffen von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten abzeichnete. Dafür hätten neben der Bundesregierung zuletzt auch mehrere Länderchefs plädiert, hieß es bereits in einem Bericht von dpa am frühen Dienstagmorgen (9. Februar). Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland gehen seit Wochen zwar zurück, allerdings ist die Furcht vor einer Ausbreitung hochansteckender Virus-Varianten in Deutschland groß.

Video: Wenig Hoffnung auf schnelle Corona-Lockerungen

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Auto-Neuzulassungen brechen im Januar um fast ein Drittel ein

Der Start ins neue Jahr war für viele Branchen alles andere als einfach. Im Januar 2021 sind die Auto-Neuzulassungen einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa, Stand: 3. Februar) zufolge um fast ein Drittel eingebrochen. Konkret seien im ersten Monat des neuen Jahres 169.754 Autos neu zugelassen worden. Das waren rund 31 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) laut dpa mitteilte.

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Zum einen seien die Autohäuser in der Corona-Krise weiterhin geschlossen, hieß es laut dpa vom Verband der Automobilindustrie (VDA) zur Begründung. Darüber hinaus sei zum Jahreswechsel die für ein halbes Jahr geltende Mehrwertsteuersenkung ausgelaufen, mit der der Bund Kaufanreize setzen wollte. Viele Verbraucher hätten deshalb noch im Dezember zum reduzierten Preis ein neues Auto gekauft. Diese Käufer fehlten dann im Januar.

Wie die Händler mit den Schließungen umgingen, sei sehr unterschiedlich, hieß es dem Bericht zufolge. Einige würden auf Möglichkeiten wie „Click and Collect“ zurückgreifen: Käufer bestellen dabei online und holen das Auto vor Ort ab. Auch über Anrufe seien Bestellungen mancherorts möglich („Call and Collect“). Lesen Sie dazu: Click and Collect: Online bestellen, selbst abholen – Wird der Corona-Lockdown verlängert? (ahu) *tz.de und merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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