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Corona-Lockdown schadet Ihrer Autobatterie: Tipps für Autofahrer

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Von: Anne Hund

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Maske im Auto tragen oder nicht? Der ADAC weiß Rat.
Im Lockdown werden viele Fahrzeuge seltener bewegt als sonst. © Sven Simon/imago-images

Bleibt das Auto liegen oder startet erst gar nicht, ist oft eine schlappe Batterie die Ursache. Häufige Kurzstrecken sollte man laut ADAC eigentlich meiden.

Es ist nicht der Motor, nicht die Fahrzeugelektronik und auch nicht der abgefallene Auspuff: Bei den meisten aller Autopannen (rund 42 Prozent) hat die Starterbatterie versagt. Das berichtet der ADAC. Da sie Verschleiß und Alterung unterliege, habe jeder Autofahrer im Laufe der Zeit mit einer schwächelnden 12-Volt-Batterie zu kämpfen.

Probleme mit der Batterie nicht nur bei alten Autos

Das Problem betrifft nicht nur alte Fahrzeuge, wie es weiter auf ADAC.de heißt: „Je nach Einsatz- und Nutzungsbedingungen, aber auch bei Fehlern in der elektrischen Anlage (z.B. Korrosion an elektrischen Verbindungen oder mögliche stille Verbraucher) kann eine Batterie bereits nach einigen Monaten so stark geschädigt sein, dass ein Austausch notwendig ist.“

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Grundsätzlich gelte: Je tiefer die Temperatur, desto schlechter die Leistungsfähigkeit. Somit ist insbesondere in den ersten kalten Tagen vor dem Winter und bei deutlichen Minusgraden die Wahrscheinlichkeit einer Batteriepanne deutlich erhöht.

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Corona-Lockdown: Autos legen oft nur kurze Strecken zurück

Aber wenn Fahrzeuge in Folge des Corona-Lockdowns länger stillstehen oder über einen längeren Zeitraum nur für kurze Strecken genutzt werden, ist das der Autobatterie nicht gerade zuträglich. Im Gegenteil: Häufige Kurzstrecken sollten Autofahrer grundsätzlich meiden, so ein Tipp des ADAC ganz allgemein. Denn der Generator kann sonst die Batterie nicht ausreichend nachladen. Klar lassen sich kurze Wege jedoch nicht immer vermeiden. Dann sollten Autofahrer die Batterie daheim an ein externes Ladegerät anschließen, so der Rat.

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Auto-Batterie richtig pflegen: So bleibt die Batterie sauber

Wichtig ist zudem, dass die Batterie sauber bleibt: Der Kontakt zwischen Batteriepol und Batteriepolklemme soll frei von Verschmutzungen sein und festsitzen, so der Tipp auf ADAC.de. „Kontrollieren Sie gegebenenfalls das Festsitzen der Batteriepolklemme. Verwenden Sie den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Schutz (Spray oder Polfett), um die Anschlüsse vor Korrosion zu bewahren.“

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