Alles anders in Spanien

Cupra wichtiger als Seat: Darum schiebt VW die Traditionsmarke aufs Abstellgleis

Cupra UrbanRebel, stehend
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Echter Hingucker: die Designstudie Cupra UrbanRebel

Die spanische VW-Marke Cupra startet elektrisch durch und lässt Seat hinter sich: Mit einem Strategiewechsel hofft Volkswagen auf neuen Schwung für seine spanische Tochter.

Martorell – Wayne Griffith, Chef der Marken Seat und Cupra, ist zufrieden: „Wir eröffnen hier heute in München bereits unseren dritten Cupra-Brandstore.“ Wie viele andere Automarken ist Cupra ebenso wenig wie Seat auf der IAA Mobility an der Isar vertreten und setzt auf andere Konzepte: Diese Woche würde noch ein weiterer Cupra-Store in Mailand öffnen, erzählt Wayne Griffith, „weitere werden folgen.“ Mit Europa allein soll es aber längst nicht getan sein: Die umtriebigen Spanier wagen im kommenden Jahr sogar den Sprung nach Australien. Seat, eigentlich die Muttermarke von Cupra, scheint dagegen längst auf dem Abstellgleis zu stehen, berichtet 24auto.de*.

So war auch das erste Elektromodell von Cupra, der El Born, einst als Seat geplant. Die junge Marke zeigt jetzt einmal mehr, dass sie ganz auf Design setzt, denn der El Born ist im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder VW ID. 3 eine wahre Schönheit. Er wird mit einem Leistungsspektrum von 110 bis 170 Kilowatt und Akkupaketen von 54 bis 77 kWh angeboten. So sind maximale Reichweiten bis über 500 Kilometer ohne Nachladen drin. „Wir wollen bis 2030 elektrisch werden“, verrät Griffith, und kündigt noch zwei weitere Modelle mit Stecker an: das Elektro-SUV Tavascan und einen Kleinwagen. Zu sehen ist schon der UrbanRebel, ein Konzeptfahrzeug eines elektrischen Kleinwagens im Design eines Rennwagens.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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