Auf der Höhe der Zeit

Dacia Sandero TCe 90 im Test: So viel Auto gibt’s für so wenig Geld

Fahraufnahme eines blauen Dacia Sandero
+
Der Dacia Sandero sieht inzwischen ziemlich modern aus – und ist trotzdem noch ziemlich billig.

Einst mussten Dacias die abgelegte Technik der schickeren Renault-Brüder auftragen – doch die Billigheimer-Zeiten sind vorbei. Die Preise bleiben aber trotzdem günstig.

Mioveni – Gut sieht er aus, der neue Dacia Sandero. Bereits der Vorgänger konnte sich sehen lassen und räuberte dabei nicht nur bei der Konkurrenz aus Asien und Europa, sondern auch im eigenen Konzern. Auch Einstiegsmodellen von Nissan und speziell Renault bereitete der Sandero gerade als pseudo-rustikaler Sandero Stepway (60 Prozent Verkaufsanteil) einiges an Kopfzerbrechen. Das dürfte bei der neuen dritten Generation noch heftiger werden, denn der Dacia Sandero ist, was Plattform, Technik und Antrieb angeht, mit dem gleichen Rüstzeug wie der deutlich teurere Renault Clio unterwegs, wie 24auto.de berichtet.

Der neue Dacia Sandero hat nicht nur beim Design, sondern speziell auch bei der Technik deutlich nachgelegt. Die weitgehend nackte Basisvariante hat nach Renault-Aussagen gerade einmal eine Verkaufsquote von zwei Prozent. Bleibt die Frage, wieso der Dacia Sandero Access, der nur das Nötigste vom Nötigen bietet, überhaupt im Programm geblieben ist. Der Lockruf des Preises von billigen 8.490 Euro ist an einen Motor gebunden, der ebenfalls nicht mehr zeitgemäß ist. Die modernste Abgasreinigung kostete im Vergleich zum Vorgänger zudem ein paar Pferdestärken und so leistet er nur noch 49 kW (67 PS). Daher keinen Gedanken an den alten Saugbenziner in der Access-Variante verschenken und mit dem Dacia Sandero TCe 90 Comfort gleich eine Etage höher einsteigen – dann passt es auch mit dem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 11.490 Euro gibt es ein Billigmodell, das längst keines mehr ist. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Auch interessant

Kommentare