Virtuelle Werksführung

DeLorean bald wieder zu kaufen? So soll das Kultauto zurück in die Zukunft fahren

DeLorean-Werk in YouTube-Video
+
Derzeit noch Werkstatt: Blick ins künftige DeLorean-Werk

Der DeLorean DMC-12 war der Filmstar aus „Zurück in die Zukunft“. Jetzt zeigt der neue Firmenbesitzer auf YouTube, wie er das in der Realität gescheiterte Auto neu produzieren will.

Dunmurry (Nordirland) – Wohl kaum eine Automarke ist so mit Kinofilmen verknüpft wie DeLorean mit dem Dreiteiler „Zurück in die Zukunft“. Wirtschaftlich war der in Nordirland gebaute Flügeltürer aus Edelstahl allerdings ein Flop: Übergewichtig, untermotorisiert und mit oft defekter Tür-Mechanik, brachte er es Anfang der 1980er-Jahre gerade mal auf 9.000 gebaute Einheiten. Aber vielleicht startet das originelle Coupé doch noch mal durch: Denn Stephen Wynne, ein Mechaniker aus Liverpool plant nun die Wiederauflage des ikonischen Coupés. Auf einem YouTube-Video, das bei 24auto.de zu sehen ist, nimmt er Fans von Film und Auto schon mal mit auf eine virtuelle Werksführung,

Die Fabrik in Dunmurry dient derzeit als Werkstatt für die etwa 6.000 Exemplare, die es heute noch gibt. Aber Wynne macht keinen Hehl daraus, dass er aus den noch vorrätigen Komponenten neue produzieren will. 2.850 Bauteile benötigt er pro Auto, etwa 80 Prozent davon hat er: So lagern noch etwa 1.000 der berühmten Flügeltüren in den Regalen. Die noch fehlenden Teile für einen Serienstart wird er wohl anderweitig fertigen lassen müssen. Allzu lange dauert es bis Produktionsbeginn hoffentlich nicht mehr – schließlich datiert dessen erste Ankündigung schon von 2017. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare