Autoversicherung wechseln:

So klappt das Ganze mit Erfolg

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Wer aktuell eine Autoversicherung besitzt, die teuer ist und gleichzeitig wenig leistet, sollte über einen Wechsel nachdenken.

Rund 47 Millionen Fahrzeuge sind aktuell auf den deutschen Straßen unterwegs und alle von ihnen benötigen laut Gesetz eine Autoversicherung.

Doch Befragungen haben gezeigt: Wer beim falschen Versicherer untergekommen ist, zahlt nicht nur viel zu viel für die Prämien, sondern erhält dafür im schlimmsten Fall gar nicht die Leistungen, die benötigt werden. Diese und weitere Fälle sind Vorzeigebeispiele für die Notwendigkeit eines Versicherungswechsels. Doch was gibt es dabei zu beachten?

In diesen Fällen ist ein Wechsel der Autoversicherung sinnvoll

Dass Autofahren teuer ist, ist ein offenes Geheimnis. Statt jedoch an einem der größten Kostenpunkte anzusetzen – namentlich den abgeschlossenen Autoversicherungen – versuchen viele Personen eher, ihr Fahr- oder Tankverhalten zu optimieren. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich häufig beim Blick ins Portmonee am Ende des Monats zeigt.

Rund 40 Euro pro Monat gaben die privaten Haushalte in Deutschland für Kfz-Versicherungen im Jahr 2017 laut dem Statistischen Bundesamt aus – Tendenz seit 2010 (damals noch 30 Euro) kontinuierlich steigend.

Der Wechsel einer Autoversicherung lohnt sich demnach vor allem dann, wenn sie zu hohe Kosten für Versicherungsleistungen verursacht, die Autobesitzer bei einer anderen Police günstiger bekommen können. Doch auch, wenn der Service unter dem Durchschnitt der Versicherer liegt, schlecht erreichbar oder schlicht unzuverlässig ist, kann sich ein Wechsel zu einem renommierten Unternehmen rentieren.

So stellt beispielsweise die Autoversicherung der Gothaer bei Bedarf nicht nur einen kostenlosen Ersatzwagen zur Verfügung, sondern bietet auch eine umfassende Absicherung zu einem adäquaten Preis. Im Angebot sind mit der Haftpflicht, der Haftpflicht + Teilkasko und der Haftpflicht + Vollkasko flexible Versicherungsmodelle.

Welche Fristen und Termine gelten für den Wechsel der Police?

Wer zum Ergebnis gekommen ist, seine Autoversicherung wechseln zu wollen, sollte dies nicht überstürzt, sondern planvoll angehen. Stichtag für den Wechsel bzw. die Kündigung der alten Police ist jedes Jahr der 30. November. Hintergrund ist, dass für diese Versicherungen eine einmonatige Kündigungsfrist zum Jahresende gilt, sodass diese am 31. Dezember dann ausläuft.

Diese Vorgehensweise hat für Versicherte den Vorteil, pünktlich am 1. Januar bei einer neuen Versicherung unter Vertrag zu kommen.

Abgesehen von den soeben erörterten Fristen für die ordentliche Kündigung haben Versicherte in den nachstehenden Fällen auch ein außerordentliches bzw. Sonderkündigungsrecht:

  1. Neuzulassung oder Wechsel des Fahrzeugs
  2. Erhöhung von Beiträgen
  3. Im Falle eines Schadens

In Fall 1 kann das Fahrzeug direkt bei der neuen Police versichert werden. Bei Beitragserhöhungen und in Fall 3 kann maximal innerhalb eines Monats danach gekündigt werden. Beim Schadensfall können Versicherte zudem über den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung bestimmen.

In nur wenigen Schritten von der alten zur neuen Versicherung

Um den regulären Versicherungswechsel erfolgreich über die Bühne zu bringen, ist initial die rechtzeitige Bemühung eines Versicherungsvergleichs gegen Anfang Herbst anzuraten. Dies birgt für Versicherte den Vorteil einer massiven Zeitersparnis, da dort viele populäre Versicherer inkl. Preisen übersichtlich dargestellt werden.

Vorsicht ist jedoch wegen bezahlter Anzeigenplatzierungen und bereits eingerechneter Rabatte trotzdem angebracht. Zu studieren sind neben den Preisen die inkludierten Leistungen und parallel auch die Bewertungen schon bestehender Kunden.

Ist eine potenzielle neue Police gefunden, sollte zunächst die Kündigung der alten Versicherung per Post bzw. Einschreiben erfolgen. Nach Erhalt der Bestätigung kann dann die neue im Internet abgeschlossen werden.

Moderne Vergleichsportale nehmen mittlerweile ihren Kunden auch schon den gesamten Prozess ab. Manchmal bekommen Versicherte aber noch bessere Konditionen, wenn sie sich direkt an die Versicherer wenden.

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