Elektromobilität

E-Auto laden: So finden Sie kostenlose Ladesäulen

Das Aufladen von Elektroautos kostet im Normalfall Geld – doch nicht immer. Wo Sie kostenlos laden können, verraten wir hier.

Im Vergleich zu Benzinern ist der Treibstoff für Elektroautos günstiger. Eine volle Ladung kostet nur ein Bruchteil dessen, was der Sprit bei einem Benzin- oder Diesel-betriebenen Fahrzeug kostet. Aktuell ist es aber sogar möglich, mit dem E-Auto komplett kostenlos zu „tanken“. Möglich machen es viele Einzelhändler, die damit Kunden anlocken möchten. Welche das sind und was dabei zu beachten ist, verraten wir im nächsten Abschnitt.

E-Auto kostenlos tanken bei Aldi, Lidl, Kaufland & Co.

Das auf Elektroautos spezialisierte Portal EFAHRER hat die kostenlosen Lademöglichkeiten in Deutschland herausgesucht und aufgelistet. Bei folgenden Anbietern können Sie Ihr E-Auto gratis aufladen, sofern die Filiale über eine Ladesäule verfügt:

  • Aldi Süd und Nord – teilweise sogar Schnellladestationen
  • Lidl – deutschlandweit 400 Ladesäulen
  • Kaufland
  • REWE – nur 20 Ladestationen deutschlandweit
  • Bauhaus
  • Globus
  • Hagebau
  • Hornbach
  • IKEA – deutschlandweit 53 Filialen
  • McDonalds
  • Burger King

Für Besitzer von E-Autos ist dieses Angebot durchaus sinnvoll, da sie so ihr Fahrzeug aufladen können, während sie im Baumarkt oder Supermarkt einkaufen. Doch das kostenlose Aufladen von E-Autos wird bei einigen Anbietern früher oder später wohl nicht mehr möglich sein. So plant Aldi laut EFAHRER bereits, einheitliche Bezahlsysteme einzuführen, bei denen Sie mit Giro- oder Kreditkarten und anderen Möglichkeiten bezahlen können.

Lesen Sie auch: Elektroautos im Check: Die wichtigsten Fragen zur E-Mobilität.

Wie finde ich die kostenlosen Ladesäulen?

Da die oben aufgelisteten Anbieter nur vor bestimmten Filialen Ladesäulen anbietet, können Elektroautofahrer nicht einfach die nächstbeste ansteuern. Als Lösung für dieses Problem schlägt EFAHRER diverse Apps oder Webseiten vor. Auf goingelectric.de erhalten Sie eine Übersicht der Ladesäulen in Ihrer Nähe und im Filtermenü können Sie die kostenlosen Möglichkeiten einstellen. Selbiges funktioniert mit der App „Mehr Tanken“.

Dummerweise verraten diese beiden Möglichkeiten nicht, ob die Ladestation gerade belegt ist. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Die App „EinfachStromLaden“ verrät Ihnen, ob die gewünschte Ladesäule frei ist.

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Wie lange darf ich die Ladestation besetzen?

Da das Aufladen eines Elektroautos selbst an einer Schnellladestation bis zu einer Stunde dauert, stellt sich die Frage, wie lange man diese besetzen darf. In vielen Städten ist es erlaubt, bis der Ladevorgang beendet ist, was bei herkömmlichen Ladesäulen etwa vier Stunden sind. So lange ist das bei den obengenannten Einzelhändlern nicht möglich. Bei Kaufland zum Beispiel stehen die Ladestationen maximal eine Stunde zur Verfügung. Sollten Sie nicht sicher sein, wie lange Sie die Ladesäule besetzen dürfen, halten Sie nach einer Beschilderung Ausschau oder fragen Sie am besten direkt die Mitarbeiter vor Ort. (ök) *tz.de und costanachrichten.com sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Impressionen: E-Auto versus Verbrenner

Ein futuristisches E-Auto.
Erst zukünftige Automodelle werden deutlich zeigen, ob Verbrenner oder Elektroautos CO2-sparsamer sind.  © 7966cherry / panthermedia
Ein Kind zeichnet etwas auf eine Autoscheibe.
Sobald das Elektroauto auf der Straße ist, ist es deutlich klimaverträglicher als ein Benziner oder Diesel.  © tomwang / panthermedia
Jemand tankt ein Auto auf.
Elektroautos werden in Zukunft noch umweltfreundlicher, wenn auch die Betankung zu 100 Prozent aus Ökostrom besteht.  © kasto / panthermedia
Ein Mann tankt seinen Wagen auf.
Sind Verbrenner wirklich so große C02-Sünder? Es kommt vor allem auf den Treibstoff an. © lightpoet / panthermedia

Rubriklistenbild: © imago images / Martin Bäuml Fotodesign

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